{"id":11155,"date":"2017-08-05T21:44:57","date_gmt":"2017-08-05T19:44:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=11155"},"modified":"2017-08-05T21:44:57","modified_gmt":"2017-08-05T19:44:57","slug":"peter-foerster-nicht-variationen-der-vernichtung-der-menschheit-sondern-moeglichkeiten-des-zusammenlebens-aller-menschen-erforschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=11155","title":{"rendered":"Peter F\u00f6rster: Nicht Variationen der Vernichtung der Menschheit, sondern M\u00f6glichkeiten des Zusammenlebens aller Menschen erforschen!"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Anl\u00e4sslich des Hiroshima-Nagasaki-Tags am 6. August 2017 (und vor dem Start der Friedensfahrradtour NRW 2017) fand am heutigen Freitag eine Friedenskundgebung auf dem K\u00f6lner Bahnhofsvorplatz statt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kampagne \u201eF\u00dcR das Leben &#8211; JA zur Initiative der Vereinten Nationen zur Abschaffung von Atomwaffen\u201c\u00a0erinnerte\u00a0Peter F\u00f6rster an die Barbarei der Atombombenabw\u00fcrfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 8. August 1945. Die &#8222;Welt der Menschenrechte und des Friedens&#8220; sei &#8222;angelegt (&#8230;) in der Charta der Vereinten Nationen, schon 1948 als Konsequenz aus dem Sieg \u00fcber den Faschismus beschlossen, deren Ideen heute nach ihrer Verwirklichung dr\u00e4ngen&#8220;.<\/p>\n<p>Es folgt der vollst\u00e4ndige Text der Rede.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter f\u00fcr eine atomwaffenfreie Welt,<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>am Morgen des 6. August 1945 wurden mit dem Atomwaffenabwurf in Hiroshima 200 tausend Menschen ermordet. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-10287 alignleft\" src=\"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/403615_310636658982480_698691568_n.jpg\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"227\" \/>Drei Tage sp\u00e4ter wurde Nagaski vom nuklearen Feuer verschlungen und verstrahlt, 100 tausend Menschen verloren ihr Leben. Eisenhower, ehemaliger Oberkammandierer der US Streitkr\u00e4fte und sp\u00e4terer Pr\u00e4sident der USA wies schon damals drauf hin, dass Japan bereit war sich zu ergeben, auch ohne Abwurf der Atomwaffe. Admiral Leahy, Chef der Vereinigten Stabschefs der USA sagte dazu:<\/p>\n<blockquote><p>Die Japaner waren besiegt und bereit sich zu ergeben. Der Einsatz dieser barbarischen Waffe in Hiroshima und Nagasaki hatte keinerlei praktischen Wert f\u00fcr unseren Kampf gegen Japan&#8230; Indem wir sie als erste anwendeten, haben wir uns eine mittelalterliche Barbarenmoral angeeignet.<\/p><\/blockquote>\n<p>100 tausende wurden dem Weltmachtstreben der USA auf brutalste Art geopfert.<\/p>\n<p>1957 hat dieser Massenmord an Zivilisten den US Au\u00dfenminister Henry Kissinger nicht davon abgehalten, den USA als einzigem Land der Welt das Recht zuzusprechen, Atomwaffen einzusetzen. Eine mittelalterliche Auffassung, die in der heutigen US-Regierung eine traurige Renaissance erf\u00e4hrt. Zur gleichen Zeit war es in Deutschland \u00fcbrigens die Friedensbewegung, die Konrad Adenauer und seiner mit Alt-Nazis durchsetzten Regierung die geplante Anschaffung von Atomwaffen verunm\u00f6glichte. Wir sind hier, um aus der Geschichte zu lernen, damit sie sich nicht wiederholt. Ein neues Hiroshima oder Nagasaki darf es nie wieder geben. Deswegen sind wir hier, um f\u00fcr eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten, um den Kriegstreibern das Handwerk zu legen.<\/p>\n<p>Und die globalen Bem\u00fchungen f\u00fcr eine solche atomwaffenfreie Welt sind mittlerweile auch auf Ebene der Vereinten Nationen weit gediehen. Als K\u00f6lner Friedensforum haben wir entschieden, ermutigt durch die Initiative der Vereinten Nationen, einen B\u00fcrgerantrag f\u00fcr die Abschaffung von Atomwaffen zu initiieren. Dem haben sich bisher 500 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger angeschlossen, darunter zahlreiche Kultuschaffende, Wissenschaftler, Gewerkschafter und weitere Personen aus dem Umfeld der Friedensbewegung als Erstunterzeichner.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Der Kern dieses Antrag lautet:<\/p>\n<blockquote><p>Die Unterzeichnenden dieses Antrags unterst\u00fctzen die Initiative der Vereinten Nationen f\u00fcr die Abschaffung von Atomwaffen als unbedingte Notwendigkeit f\u00fcr den Erhalt der Zivilisation und die Verbesserung menschlicher Lebensgrundlagen sowie als potentiellen Schritt zu internationaler Abr\u00fcstung und Entspannung.<\/p>\n<p>Der Rat der Stadt K\u00f6ln m\u00f6ge beschlie\u00dfen:<\/p>\n<p>&#8211; Sich als Teil der weltweiten Bewegung der Mayors For Peace gegen\u00fcber der Bundesregierung daf\u00fcr einzusetzen, dass diese ihr Nein zu den Verhandlungen im Rahmen der Vereinten Nationen zur\u00fccknimmt und sich konstruktiv an diesem Prozess beteiligt.<\/p>\n<p>&#8211; dass K\u00f6ln an die \u00fcber 400 deutschen St\u00e4dte der Mayors f\u00fcr Peace herantritt, damit sie die Bundesregierung nachdr\u00fccklich auffordern, sich entschlossen f\u00fcr den Abzug der in B\u00fcchel stationierten US- Atombomben einzusetzen und sich ihrer Modernisierung zu widersetzen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein solcher Schritt w\u00fcrde \u2013 gerade in den aktuellen Zeiten &#8211; den Weltfrieden und die Vereinten Nationen st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Als wir mit dem Antrag gestartet sind, hatten die UN gerade beschlossen, die Verhandlungen f\u00fcr eine internationale \u00c4chtung von Atomwaffen zu beginnen. Innerhalb von wenigen Monaten ist nun ein fertiges Vertragswerk mit weitreichenden Konsequnenzen beschlossen worden. Die Initiatoren der \u201ehumanit\u00e4ren Initiative\u201c haben sich vom Boykott des Gro\u00dfteils der NATO Staaten samt der BRD sowie Russlands nicht beirren und nicht bremsen lassen, und das ist gut so. Im Kern haben diejenigen, die nicht Teil der G20 sind, das Verbot in den Vereinten Nationen durchgesetzt.<\/p>\n<p>Ein historischer Schritt, der bei allen Widerspr\u00fcchen deutlich Macht, dass sich die Entrechteten und Ver\u00e4chtlichen dieser Welt von Bevormundung, Korrumpierung und Unterdr\u00fcckung der Lenker der m\u00e4chtigen Staaten emanzipieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 3\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Nun l\u00e4sst sich fragen, was Initiativen friedensbewegter B\u00fcrger und selbst eine weltumspannende Organisation wie die Vereinten Nationen gegen die mafi\u00f6sen Wirtschaftseliten, gegen allzu h\u00e4ufig opportunistische Vollstrecker in Parlamenten und Regierungen in der Hand haben. Wir haben in den letzten Jahrzehnten erleben m\u00fcssen, wie das V\u00f6lkerrecht ausgehebelt worden ist und mit zynisch \u201eB\u00fcndnis der Willigen\u201c benannten Zweckb\u00fcndnissen die milit\u00e4risch und wirtschaftlich M\u00e4chtigen ihnen unterlegene Staaten mit Kriegen \u00fcberzogen haben, die wesentlich die Katastrophe massenhafter Flucht verursacht haben.<\/p>\n<p>Eine Katastrophe, die nicht darin besteht, um das einmal ausdr\u00fccklich zu sagen, dass Menschen auch in diesem Land Flucht suchen, sondern darin, dass sie sich gezwungen sehen, ihr soziales Umfeld, Freunde und Familie zu verlassen und sich auf einen Weg begeben, der im schlimmsten Fall im Mittelmeer und im weniger schlimmen Fall in die M\u00fchlen deutschen B\u00fcrokratie f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Niemand verk\u00f6rpert diese Bestialit\u00e4t wie der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten, der mit dem Versuch der Abschaffung von Obamacare einen Krieg gegen die eigene Bev\u00f6lkerung f\u00fchrt, der in der reichsten Industrienation der Welt Millionen Menschen des Rechts auf Gesundheitsversorgung berauben w\u00fcrde. Und der gleichzeitig das gr\u00f6\u00dfte Aufr\u00fcstungsprogramm der j\u00fcngeren US amerikanischen Geschichte durchsetzen will, samt einer \u201eModernisierung\u201c der Atomwaffen, deren Anwendung er ausdr\u00fccklich nicht ausschlie\u00dfen will. Deutlich wird hier: Aufr\u00fcstung ist m\u00f6rderisch und ein Krieg gegen die Bev\u00f6lkerung, schon bevor dieser offiziell erkl\u00e4rt wird. Denn Aufr\u00fcstung ist die Negation menschlicher Entwicklungsm\u00f6glichkeiten und Erfordernisse, bedeutet die Einschr\u00e4nkung der eigenen Bev\u00f6lkerung unter dem Vorwand konstruierter Feindbilder, die dann der Glaubw\u00fcrdigkeit Willen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter \u00fcberfallen werden.<\/p>\n<p>\u201eSolange Staaten Atomwaffen besitzen, m\u00fcssen wir die ersten des Rudels sein.\u201c, begr\u00fcndet D. Trump, und legt damit offen, an welche voraufgekl\u00e4rten Ideologeme einer barbarisierten, einander feindlich, dem Djungel Gesetz des St\u00e4rken unterworfenen Menschheit er andockt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 4\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>K\u00f6nnen wir gegen solchen Zynismus, der bis an die Z\u00e4he bewaffnet ist, hinter dem zumal die Wirtschaftlich und politisch m\u00e4chtigsten stehen, von denen mittlerweile 8 Menschen soviel besitzen wie der Rest der Welt, \u00fcberhaupt etwas ausrichten? Sind wir nicht naiv und weltfremd? Mit diesem Bedenken bin ich beim Unterschriften sammeln h\u00e4ufig konfrontiert worden.<\/p>\n<p>Ich will antworten mit einer Person, die in besonderer Weise f\u00fcr den geistigen Kern der Vereinten Nationen und die globale Zivilgesellschaft als Alternative zu diesem System der Barbarei steht. Mit Jean Ziegler, Mitglied des UN Menschenrechtsrats und lebenslanger K\u00e4mpfer f\u00fcr eine Welt der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens unter dem Dach der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>Jean Ziegler weist in seinem aktuellen Buch \u201eder schmale Grad der Hoffnung\u201c &#8211; auf zwei Dinge hin: Zum einen beschreibt er die Epoche, in der wir leben, als Endphase des globalen Klassenkampfes. Mir scheint diese Kennzeichnung zutreffend, denn im aktuellen Stadium wissenschaftlicher und technologischer M\u00f6glichkeiten ist die Frage der \u00dcberwindung eines profitgetriebenen Wirtschaftssystems auf Kosten von Mensch und Natur, die Frage des Friedens und der Abr\u00fcstung eine \u00dcberlebensfrage f\u00fcr die menschliche Zivilisation. Es gibt immer noch gen\u00fcgend Atomwaffen, die Menschheit mindestens in die Steinzeit zur\u00fcckzuwerfen. Die globale Menschliche Zivilisation muss erk\u00e4mpft werden, um das \u00fcberleben der Menscheit auf diesem Planeten zu sichern.<\/p>\n<p>In diesem Kampf haben die G20, haben die wirtschaftlich M\u00e4chtigen keine Antworten auf die dr\u00e4ngenden Fragen der Menschheit. Die Argumente sind auf unserer Seite.<\/p>\n<p>Ziegler verweist daher auf die positive Entwicklungstendenz in der menschlichen Geschichte und auf die in der Geschichte wirksame \u201esanfte Gewalt der Vernunft\u201c. Eine Gewalt, die hier verstanden wird als Inkarnation von Ideen, von Utopie, die in der Geschichte wirkm\u00e4chtig wird, die die Gesellschaft ver\u00e4ndert, vermenschlicht. Noch vor wenigen hundert Jahren war die Sklaverei legitim, wurde dem am st\u00e4rksten unterdr\u00fcckten und ausgebeutesten Teil der Menschheit schlicht das Menschsein und die W\u00fcrde abgesprochen, um ihre Benutzung zu rechtfertigen. Heute k\u00f6nnen selbst die Rassisten in der AfD nicht offen biologistisch begr\u00fcnden, dass nicht-bio-Deutsche aufgrund ihrer Gene minderwertig seien. Die sanfte Gewalt der Vernunft hat die Sklaverei und den Rassismus zwar noch nicht beenden k\u00f6nnen, aber sie delegitimiert ihr Handeln und ihre herausgehobene gesellschaftliche Stellung und begr\u00fcndet unsere Anspr\u00fcche nach einer anderen Welt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 5\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Und es gibt viele ermutigende Beispiele, von denen selten berichtet wird. Auch die internationale \u00c4chtung von Landmienen ist in den Vereinten Nationen zun\u00e4chst beschlossen worden gegen die Staaten, die solche Mienen besessen und eingesetzt haben. Aufgrund der moralischen Delegitimation und des \u00f6ffentlichen Drucks wird diese \u00c4chtung zunehmend durchgesetzt.<\/p>\n<p>Ich will die Frage nach der vermeintlichen \u201eNaivit\u00e4t\u201c der Atomwaffengegener abschlie\u00dfend einmal umdrehen in die Frage: Warum sind wir denn gegen Atomwaffen? Was erhoffen, ersehnen wir uns? Dazu nocheinmal mit Jean Ziegler:<\/p>\n<blockquote><p>Der Mensch erlebt st\u00e4ndig eine doppelte Geschichte. Diejenige, die ihm konkret wiederf\u00e4hrt, und die andere, die sein Bewusstsein in Gestalt der Utopie verlangt. (&#8230;) Max Horkheimer versteht dieses Bewusstsein als die \u201eSehnsucht nach dem ganz anderen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses ganz andere hat nach 1945 Wolfgang Borchert, entkommen aus Krieg und faschistischen Kerkern, gefasst als die \u201eNeue Stadt\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Und alle Lokomotiven fahren nach der neuen Stadt. Und die neue Stadt, das ist die Stadt, in der die weisen M\u00e4nner, die Lehrer und die Minister, nicht l\u00fcgen, in der die Dichter sich von nichts anderem verf\u00fchren lassen, als von der Vernunft ihres Herzens, das ist die Stadt, in der die M\u00fctter nicht sterben und die M\u00e4dchen keine Syphilis haben, die Stadt, in der es keine Werkst\u00e4tten f\u00fcr Prothesen und keine Rollst\u00fchle gibt, das ist die Stadt, in der der Regen Regen genannt wird und die Sonne Sonne, die Stadt, in der es keine Keller gibt, in denen bla\u00dfgesichtige Kinder nachts von Ratten angefressen werden, und in der es keine Dachb\u00f6den gibt, in denen sich die V\u00e4ter erh\u00e4ngen, weil die Frauen kein Brot auf den Tisch stellen k\u00f6nnen, das ist die Stadt, in der die J\u00fcnglinge nicht blind und nicht einarmig sind und in der es keine Gener\u00e4le gibt, das ist die neue, die gro\u00dfartige Stadt, in der sich alle h\u00f6ren und sehn und in der alle verstehn: mon coeur, the night, your heart, the day, der Tag, die Nacht, das Herz.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wolfgang Borchert, ,,Im Mai, im Mai schrie der Kuckuck\u201c, 1947.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 6\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Im Kampf f\u00fcr eine Welt ohne Atomwaffen leben die Sehnsucht und die Vorstellung von einer Welt ohne Krieg und Gewalt, von einer Welt, in der es keine Abschreckung mehr gibt, weil es keine Feindbilder mehr braucht, in der nicht die Variationen der Vernichtung der Menschheit sondern die M\u00f6glichkeiten eines kulturvollen, solidarischen Zusammenlebens aller Menschen ergr\u00fcndet und erforscht werden, in der nicht nach Kosten, sondern nach Bed\u00fcrfnissen gefragt wird, in der niemand Angst haben braucht, seine Arbeit zu verlieren, weil f\u00fcr all das zusammengearbeitet wird, was f\u00fcr die Verbesserung des Lebens gebraucht wird. Von einer Welt, in der der Mensch dem Menschen ein Helfer, ein Vertrauter ist. Einer Welt der Menschenrechte und des Friedens, die angelegt ist in der Charta der Vereinten Nationen, schon 1948 als Konsequenz aus dem Sieg \u00fcber den Faschismus beschlossen, deren Ideen heute nach ihrer Verwirklichung dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Die Geschichte ist nicht zu Ende. Denn die \u201eSehnsucht nach dem ganz anderen\u201c ist geschichtsm\u00e4chtig, auch dem Bruch von 1989\/1991. Oder um es mit Brecht zu sagen:<\/p>\n<blockquote><p>Wer wird die Welt ver\u00e4ndern? Diejenigen, die nicht mir ihr einverstanden sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zum Abschluss: Es wird weiter gesammelt. Wir wollen dann erwirken, dass die Resolution nach den Sommerferien in den Rat der Stadt K\u00f6ln eingebracht wird.<\/p>\n<p><em>Peter F\u00f6rster f\u00fcr die Kampange \u201eF\u00dcR das Leben &#8211; JA zur Initiative der Vereinten Nationen zur Abschaffung von Atomwaffen\u201c<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des Hiroshima-Nagasaki-Tags am 6. August 2017 (und vor dem Start der Friedensfahrradtour NRW 2017) fand am heutigen Freitag eine Friedenskundgebung auf dem K\u00f6lner Bahnhofsvorplatz statt. 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