{"id":13139,"date":"2018-12-07T18:48:11","date_gmt":"2018-12-07T16:48:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=13139"},"modified":"2018-12-07T18:49:58","modified_gmt":"2018-12-07T16:49:58","slug":"kooperation-fuer-den-frieden-solidaritaet-mit-dem-journalisten-andreas-zumach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=13139","title":{"rendered":"Kooperation f\u00fcr den Frieden: Solidarit\u00e4t mit dem Journalisten Andreas Zumach!"},"content":{"rendered":"<footer>\n<div class=\"author\">Wir ver\u00f6ffentlichen die Erkl\u00e4rung\u00a0der Sprecher*innen der Kooperation f\u00fcr den Frieden, der wir uns anschlie\u00dfen.<\/div>\n<\/footer>\n<div class=\"content\">\n<div class=\"field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--item\">\n<hr \/>\n<p><em>Bonn\/Berlin\/Stuttgart, 6. Dezember 2018<\/em> &#8211; Die Kooperation f\u00fcr den Frieden emp\u00f6rt die Absage einer Vortragsveranstaltung des renommierten UN-Korrespondenten und Buchautors Andreas Zumach f\u00fcr den 6. Dezember in Karlsruhe durch das evangelische Dekanat Karlsruhe mit R\u00fcckendeckung der badischen Landeskirche. Zumach war von der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) zum Thema \u201eIsrael \u2013 seine wahren und falschen Freunde\u201c eingeladen worden. Im Vorfeld gab es Beschuldigungen aus der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Karlsruhe \u00fcber Zumach, er delegitimiere den Staat Israel. Trotz der zur\u00fcckgenommenen Anschuldigungen blieb die Zumach-Veranstaltung in Karlsruhe abgesagt.<\/p>\n<p>Die Sprecher*innen der Kooperation f\u00fcr den Frieden kritisieren, dass die Kirche durch ihr Vorgehen einen f\u00fcr unsere Demokratie unverzichtbaren \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr die Diskussion der israelischen Besatzungspolitik, der Menschenrechtslage der Pal\u00e4stinenser*innen und der deutschen Verantwortung entzieht. Zudem f\u00e4llt sie mit ihrer Entscheidung den Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Israel und Pal\u00e4stina in den R\u00fccken, die ihre Hoffnung auf eine gemeinsame politische L\u00f6sung noch nicht aufgegeben haben. Sie vollzieht, was Zumach in seinem Vortrag objektiv thematisieren wollte.<\/p>\n<p>In der Ausschreibung der Erwachsenenbildung war der Zumach-Vortrag folgenderma\u00dfen angek\u00fcndigt:<\/p>\n<blockquote><p>Israels vermeintlich besten Freunde sind seine wahren Feinde. Sie diffamieren Kritik an der v\u00f6lkerrechtswidrigen Besatzungspolitik Israels und ihren verheerenden Folgen f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser als \u201aantisemitisch\u2018 und \u201aantiisraelisch\u2018. Unter diesem Druck werden immer h\u00e4ufiger Veranstaltungen oder Ausstellungen, die sich kritisch mit dem Konflikt Israel\/Pal\u00e4stina befassen, abgesagt oder verboten. Deutschen Juden, die sich f\u00fcr einen gerechten Frieden im Nahen Osten einsetzen, wird das Bankkonto gesperrt. Wer steckt dahinter? Wie sollte man dieser Entwicklung begegnen? Und was sollte Deutschland tun, um seine besondere Verantwortung f\u00fcr eine gesicherte Existenz Israels wahrzunehmen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Kooperation f\u00fcr den Frieden bekundet Andreas Zumach Respekt f\u00fcr seinen Mut, unbequeme Themen anzusprechen und sieht darin auch eine Frucht seiner Verwurzelung in der Friedensbewegung und der evangelischen Kirche.<\/p>\n<p>Die Sprecher*innen der Kooperation f\u00fcr den Frieden<\/p>\n<p>Philipp Ingenleuf, Netzwerk Friedenskooperative<br \/>\nWiltrud R\u00f6sch-Metzler, pax christi<br \/>\nJens-Peter Steffen, IPPNW<\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_13144\" style=\"width: 457px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13144\" class=\" wp-image-13144\" src=\"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/fullsizeoutput_c3b.jpeg\" alt=\"Roland steht auf der B\u00fchne, im Hintergrund eine gro\u00dfe \u00dcbersichtskarte \u00fcber das \u00f6stliche Mittelmeer und den Nahen und Mittleren Osten. Andreas Zumach steht links vor der B\u00fchne. Im Vordergrund die sitzenden Zuschauerreihen.\" width=\"447\" height=\"288\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/fullsizeoutput_c3b.jpeg 3867w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/fullsizeoutput_c3b-150x97.jpeg 150w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/fullsizeoutput_c3b-768x494.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px\" \/><p id=\"caption-attachment-13144\" class=\"wp-caption-text\">Roland Sch\u00fcler, Friedensbildungswerk K\u00f6ln, begr\u00fc\u00dft Andreas Zumach (ganz links) am 4.11.2018 im VHS Forum K\u00f6ln. Foto: Stefanie Intveen<\/p><\/div>\n<p><em>Andreas Zumach sprach am 4.11.2018 im voll besetzten VHS Forum K\u00f6ln \u00fcber &#8222;Kein Ende der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten! Machtinteressen und Stellvertreterkriege&#8220;. Veranstalter waren\u00a0VHS K\u00f6ln, Friedensbildungswerk K\u00f6ln und Melanchthon-Akademie.\u00a0<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir ver\u00f6ffentlichen die Erkl\u00e4rung\u00a0der Sprecher*innen der Kooperation f\u00fcr den Frieden, der wir uns anschlie\u00dfen. Bonn\/Berlin\/Stuttgart, 6. 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