{"id":13281,"date":"2019-01-07T07:00:02","date_gmt":"2019-01-07T05:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=13281"},"modified":"2019-01-06T22:24:02","modified_gmt":"2019-01-06T20:24:02","slug":"leo-ensel-ueber-die-aktualitaet-des-neuen-denkens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=13281","title":{"rendered":"Leo Ensel: \u00dcber die Aktualit\u00e4t des Neuen Denkens"},"content":{"rendered":"<div class=\"article__cover\">\n<div class=\"cover\">\n<h4 class=\"cover__media \">Seit dem Atombombeneinsatz in Hiroshima ist die Menschheit als ganze t\u00f6tbar. Das aus dieser Erkenntnis folgende Neue Denken r\u00fcckte daher das \u00dcberleben der Menschheit ins Zentrum des politischen Handelns. Heute ist eine Renaissance notwendiger denn je.<\/h4>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article__text \">\n<p><em>Von Leo Ensel.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Die entfesselte Kraft des Atoms hat alles ver\u00e4ndert \u2013 nur nicht unsere Art zu denken, und so treiben wir auf eine Katastrophe ohnegleichen\u00a0zu. Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies schrieb am 24. Mai 1946 kein Geringerer als Albert Einstein, der seinerseits an der \u201eentfesselten Kraft des Atoms\u201c \u2013 vorsichtig gesprochen \u2013 nicht ganz unschuldig war.<\/p>\n<div id=\"attachment_13287\" style=\"width: 406px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13287\" class=\"wp-image-13287\" src=\"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Nuclear_Air_War_Pattern_I_Coextermination.jpg\" alt=\"Einfache schematische Darstellung der gegenseitigen Vernichtung zweier Atomm\u00e4chte A und B.\" width=\"396\" height=\"526\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Nuclear_Air_War_Pattern_I_Coextermination.jpg 879w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Nuclear_Air_War_Pattern_I_Coextermination-113x150.jpg 113w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Nuclear_Air_War_Pattern_I_Coextermination-768x1020.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px\" \/><p id=\"caption-attachment-13287\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Wechselseitige Zerst\u00f6rung und wechselseitiger Selbstmord&#8220;. Autor: Stefan T. Possony, Spezialist f\u00fcr milit\u00e4rische Aufkl\u00e4rung im Hauptquartier der US-Luftwaffe, 1954.<\/p><\/div>\n<p>Es sollte noch fast ein Jahrzehnt dauern, bis namhafte Intellektuelle begannen, die Forderung Einsteins einzul\u00f6sen, sprich: die Folgen der Erfindung der Atombombe f\u00fcr die Menschheit, ja f\u00fcr den gesamten Planeten konsequent zu durchdenken und pr\u00e4zise auf den Begriff zu bringen. Einer der ersten war der Philosoph G\u00fcnther Anders, der Mitte der F\u00fcnfziger Jahre drei Epochen der Menschheitsgeschichte unterschied: Bis zur Entwicklung der Liquidationsanlagen der Nazis hatte der klassische Satz \u201eAlle Menschen sind sterblich\u201c gegolten. Dieser Satz war durch die T\u00f6tungsmaschinerien in den Vernichtungslagern zur zynischen Formel \u201eAlle Menschen sind t\u00f6tbar\u201c gesteigert worden. Mit dem Einsatz der Atombombe in Hiroshima und Nagasaki war selbst dieser boshafte Satz bereits antiquiert. Die finale Klimax lautet seitdem und f\u00fcr alle kommenden Zeiten: \u201eDie Menschheit als ganze ist t\u00f6tbar.\u201c<\/p>\n<h4>Was alle treffen kann, betrifft uns alle<\/h4>\n<p>Seit dem 6. August 1945, dem Abwurf der Atombombe \u00fcber Hiroshima, steht also nichts weniger als das \u00dcberleben der Menschheit selbst auf dem Spiel, die sich durch dieses Epochenereignis als Menschheit \u2013 wenn auch modo negativo \u2013 \u00fcberhaupt erst konstituiert hat. G\u00fcnther Anders schreibt in seinem 2018 erschienenen Buch <em>Die Antiquiertheit des Menschen Bd. I: \u00dcber die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution<\/em>:<\/p>\n<blockquote><p>Denn eines hat sie erreicht, die Bombe: ein Kampf der Menschheit ist es nun. Was Religionen und Philosophien, was Imperien und Revolutionen nicht zustandegebracht haben: uns wirklich zu <em>einer\u00a0<\/em>Menschheit zu machen \u2013 ihr ist es gegl\u00fcckt. Was alle treffen kann, das betrifft uns alle. Das st\u00fcrzende Dach wird unser Dach. Als morituri [zum Tode Verurteilte] <em>sind<\/em> wir nun <em>wir<\/em>. Zum ersten Male wirklich.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Konsequenz: Da radioaktive Wolken sich um Milit\u00e4rb\u00fcndnisse, Machtbl\u00f6cke und Landesgrenzen einen Dreck scheren und da die heutigen genetischen Mutationen alle kommenden Generationen mitbetreffen, ja die Vernichtung der Menschheit heute s\u00e4mtliche ungeborenen Generationen mitvernichten w\u00fcrde, gibt es nur noch \u201aN\u00e4chste\u2018: im Raum und in der Zeit. Erstmals in der Geschichte der Menschheit gibt es tats\u00e4chlich ein alle Klassen-, Religions- und andere Gegens\u00e4tze \u00fcberw\u00f6lbendes Menschheitsinteresse: das Weiterleben als Gattung. Diese Erkenntnis zum entscheidenden Dreh- und Angelpunkt zu machen und daraus die notwendigen Konsequenzen f\u00fcr politisches Handeln zu ziehen, ist die Maxime des Neuen Denkens.<\/p>\n<h4>Friedensbewegung im Westen \u2013 Gorbatschow im Osten<\/h4>\n<p>Es sollte noch weitere Jahrzehnte dauern, bis das Neue Denken mit seinen grundlegenden Momenten \u2013 Priorit\u00e4t der allgemein menschlichen Interessen als Voraussetzung zur Befriedigung aller \u00fcbrigen Interessen, Bek\u00e4mpfung der menschheitsbedrohenden Gefahren (Massenvernichtungsmittel, \u00f6kologische Katastrophe) und Verzicht auf Gewalt \u2013 endlich die Ebene der Politik erreichte.<\/p>\n<p>In den Achtziger Jahren betrat es in Gestalt von zwei Akteuren die weltpolitische B\u00fchne: in Westeuropa als Friedensbewegung, die, in Reaktion auf die drohende Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen, mit der Forderung \u201eEiner muss anfangen aufzuh\u00f6ren!\u201c den Ausstieg aus der Logik des Wettr\u00fcstens postulierte und sich sehr schnell als Bewegung f\u00fcr das \u00dcberleben der Menschheit \u00fcberhaupt begriff \u2013 und im Osten in Gestalt des sowjetischen Parteivorsitzenden Michail Gorbatschow und seiner Regierung.<\/p>\n<p>Ausgehend von der Tatsache,<\/p>\n<blockquote><p>dass die Menschheit zum ersten Mal in ihrer Geschichte sterblich geworden ist und der Charakter der modernen Waffen keinem Staat mehr Hoffnung l\u00e4sst, sich allein mit milit\u00e4rtechnischen Mitteln, und sei es der allerst\u00e4rksten, zu verteidigen,<\/p><\/blockquote>\n<p>gelangte Gorbatschow \u2013 niedergeschrieben in seinem Buch\u00a0<em>Das Neue Denken<\/em>\u00a0(deutsche Taschenbuchausgabe aus 1997) \u2013 zu einer Konsequenz, die bis in die Formulierung hinein an Egon Bahrs Konzept der \u201eGemeinsamen Sicherheit\u201c anklang:<\/p>\n<blockquote><p>Unter den heutigen Bedingungen kann die Sicherheit, vor allem der atomaren Gro\u00dfm\u00e4chte, nur gegenseitig und \u2013 im globalen Rahmen \u2013 nur allumfassend sein. Die Politik der St\u00e4rke hat sich grunds\u00e4tzlich \u00fcberlebt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Daraus folgte f\u00fcr ihn das Primat der Politik, sprich: Verhandlungen, Verzicht auf die Methode des \u201aNullsummenspiels\u2018 (mein Gewinn ist dein Verlust) und der Mut, eine Menschheitsvision in ein konkretes Ziel politischen Handelns zu verwandeln:<\/p>\n<blockquote><p>Der einzig richtige Weg ist die Beseitigung der Atomwaffen, die Reduzierung und Begrenzung der R\u00fcstung \u00fcberhaupt.<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_13285\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13285\" class=\" wp-image-13285\" src=\"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/fullsizeoutput_d1b.jpeg\" alt=\"Portr\u00e4t von Gorbatschow in dunklem Anzug. Sein Haarkranz ist wei\u00df. Er schaut freundlich-skeptisch nach links. \" width=\"310\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/fullsizeoutput_d1b.jpeg 385w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/fullsizeoutput_d1b-117x150.jpeg 117w\" sizes=\"auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px\" \/><p id=\"caption-attachment-13285\" class=\"wp-caption-text\">Michail Sergejewitsch Gorbatschow bei der Cinema For Peace Gala am 15.2.2010 in Leizig. Foto (Ausschnitt): Thore Siebrands (CC-BY-3.0)<\/p><\/div>\n<p>Am 15. Januar 1986 war die politische Sensation perfekt: Der damalige Generalsekret\u00e4r der KPdSU verlas eine Erkl\u00e4rung, die in konkreten und realisierbaren Teilinitiativen den Weg zu einer atomwaffenfreien Welt bis zum Jahre 2000 wies.<\/p>\n<p>In der Retrospektive hat Gorbatschow immer wieder betont, dass seine Politik des Neuen Denkens nicht als gigantische Kopfgeburt am Schreibtisch entstand, sondern im Wechselspiel mit der praktischen Politik Schritt f\u00fcr Schritt entwickelt, modifiziert, umgesetzt und weiterentwickelt wurde. Neues Denken und Neues Handeln bedingten sich gegenseitig. Und weil diese Politik mit Hochdruck und konsequent von der Sowjetunion vorangetrieben wurde, gelangen dieses Mal echte Erfolge auf dem Gebiet der Abr\u00fcstung: Der gemeinsamen Erkl\u00e4rung mit US-Pr\u00e4sident Ronald Reagan, ein Atomkrieg k\u00f6nne niemals von einer Seite gewonnen, d\u00fcrfe daher auch niemals begonnen werden, und keine Seite d\u00fcrfe milit\u00e4rische Vorherrschaft anstreben, folgten unter anderen das Totalverbot landgest\u00fctzter nuklearer Kurz- und Mittelstreckenraketen, die Verringerung strategischer Atomraketen und die Vernichtung von insgesamt 80 Prozent aller Atomsprengk\u00f6pfe weltweit.<\/p>\n<p><strong>Zweitausendf\u00fcnfhundertmal ein II. Weltkrieg<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben es alle seit dem Ende des (ersten?) Kalten Krieges schnell vergessen und wieder gut verdr\u00e4ngt: Bei allen Abr\u00fcstungserfolgen in Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t reichen auch die verbliebenen atomaren Sprengk\u00f6pfe nach wie vor f\u00fcr den mehrfachen Overkill! Der Einsatz von nur f\u00fcnf Prozent aller Atombomben weltweit k\u00f6nnte den gesamten Planeten unbewohnbar machen. Die Menschheit ist also auch jetzt noch in der Lage, unseren Globus ganze zwanzigmal zu vernichten. Die weltweit vorhandenen \u00fcber 15.800 Atomsprengk\u00f6pfe verf\u00fcgen \u00fcber ein Zerst\u00f6rungspotenzial von 7.500 Megatonnen TNT, was einer Tonne Sprengkraft f\u00fcr jeden Menschen oder der Waffenwirkung von 2.500 Zweiten Weltkriegen entspricht.<\/p>\n<div id=\"attachment_12426\" style=\"width: 584px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12426\" class=\" wp-image-12426\" src=\"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_1346.jpg\" alt=\"Im Hintergrund sind die pr\u00e4chtigen Fachwerkfassaden von B\u00fcrgerh\u00e4usern, die einen Markplatz umfassen. Der Brunnen in der Mitte wird teilweise durch eine davor auf einem Gestell liegende hellgraue torpedof\u00f6rmige Atombombenattrappe verdeckt. An ihr h\u00e4ngt ein Transparent mit der Aufschrift &quot;Atomwaffenfrei jetzt!&quot;\" width=\"574\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_1346.jpg 4032w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_1346-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_1346-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px\" \/><p id=\"caption-attachment-12426\" class=\"wp-caption-text\">Atombombenattrappe der DFG-VK am 3. Juni 2018 auf dem Marktplatz in Cochem. Foto: Stefanie Intveen<\/p><\/div>\n<p>Das Erbe des Neuen Denkens wird gerade fahrl\u00e4ssig an die Wand gefahren, die Abr\u00fcstungs- und R\u00fcstungsbegrenzungsvertr\u00e4ge, die das Ende des Kalten Krieges erm\u00f6glicht hatten, stehen auf der Kippe oder sind bereits gek\u00fcndigt, Atomsprengk\u00f6pfe werden \u201amodernisiert\u2018, kurz: Ein unkontrolliertes atomares Wettr\u00fcsten auf allen Ebenen und in mehreren Weltregionen zugleich wird immer wahrscheinlicher.<\/p>\n<p>Wenn es \u00fcberhaupt eine Aussicht auf Abhilfe geben soll, dann w\u00e4re die erste Konsequenz, diese Tatsachen, so alarmierend sie sein m\u00f6gen, endlich wieder zur Kenntnis zu nehmen und im allgemeinen Bewusstsein von Politikern und Bev\u00f6lkerungen der direkt und mittelbar betroffenen L\u00e4nder \u2013 also aller! \u2013 zu verankern. Eine R\u00fcckbesinnung auf die Prinzipien des Neuen Denkens ist not-wendiger denn je! Daher nochmal und sei es zum hundertsten Male:<\/p>\n<p>Ein Atomkrieg kennt keinen Gewinner, sondern ausschlie\u00dflich Verlierer. Entweder wir schaffen die Atombombe ab, oder die Atombombe schafft uns ab! Wer den Frieden will, der muss \u2013 in Abwandlung des klassischen lateinischen Sprichwortes \u2013 den <em>Frieden<\/em> vorbereiten.<\/p>\n<p>Sollte sich die Politik der neuen Eskalation weiter versch\u00e4rfen und ihr \u201avon unten\u2018 kein Druck entgegengesetzt werden, dann droht in letzter Konsequenz nichts weniger als \u2013 Globozid! Sei es milit\u00e4risch via Massenvernichtungsmittel oder \u201afriedlich\u2018 als Klimakatastrophe. Resignation oder Tr\u00e4gheit k\u00f6nnen wir uns nicht leisten. Nach wie vor gilt Einsteins Ermahnung:<\/p>\n<blockquote><p>Blo\u00dfes Lob des Friedens ist einfach, aber wirkungslos. Was wir brauchen, ist aktive Teilnahme am Kampf gegen den Krieg und alles, was zum Kriege f\u00fchrt.<\/p><\/blockquote>\n<p>In diesem Sinne also.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"article__date\">\n<hr \/>\n<div class=\"article__text \">\n<p><i>Dr. Leo Ensel (\u201eLook at the other side!\u201c) ist Konfliktforscher und interkultureller Trainer mit Schwerpunkt \u201ePostsowjetischer Raum und Mittel-\/Ost-Europa\u201c. Er ist Autor einer Reihe von Studien \u00fcber die wechselseitige Wahrnehmung von Russen und Deutschen. <\/i><em>Wir bedanken uns ihm f\u00fcr die M\u00f6glichkeit des Abdrucks. Der Text wurde zuerst am 24.12.2018 bei RT Deutsch ver\u00f6ffentlicht.\u00a0<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Atombombeneinsatz in Hiroshima ist die Menschheit als ganze t\u00f6tbar. Das aus dieser Erkenntnis folgende Neue Denken r\u00fcckte daher das \u00dcberleben der Menschheit ins Zentrum des politischen Handelns. 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