{"id":15591,"date":"2020-11-19T23:34:29","date_gmt":"2020-11-19T21:34:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=15591"},"modified":"2020-11-19T23:36:24","modified_gmt":"2020-11-19T21:36:24","slug":"koelner-friedensgruppen-und-gewerkschaften-zum-bundeshaushalt-solidaritaet-und-kooperation-statt-konfrontation-in-ein-besseres-leben-investieren-statt-in-den-tod","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=15591","title":{"rendered":"K\u00f6lner Friedensgruppen und Gewerkschaften zum Bundeshaushalt: &#8222;Solidarit\u00e4t und Kooperation statt Konfrontation \u2013 In ein besseres Leben investieren statt in den Tod!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Im Dezember wird der Bundestag \u00fcber den Haushalt 2021 entscheiden und wichtige Weichen f\u00fcr die Zukunft stellen. Darin ist wieder eine Steigerung des Milit\u00e4retats vorgesehen. Das ist eine falsche Priorit\u00e4t!<\/p>\n<p>Wir rufen dazu auf:<br \/>\n<strong>Unterst\u00fctzt, unterschreibt und verbreitet die Kampagne \u201e<a href=\"http:\/\/www.abruesten.jetzt\">Abr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten<\/a>\u201c.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beteiligt Euch in Pr\u00e4senz (Corona-konform) oder im Livestream an der K\u00f6lner Kundgebung \u201eAbr\u00fcstung und neue Entspannungspolitik\u201c <\/strong><\/p>\n<p><strong>am 5. Dezember 2020 um 14:00 Uhr auf dem Roncalliplatz.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Details werden hier kurzfristig ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-15593 alignleft\" src=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/125147671_3838077432877814_4902389968700186577_o.jpg\" alt=\"Blau und T\u00fcrkis gehaltene Grafik zum Aktionstag f\u00fcr Abr\u00fcstung am 5.12.2020 in K\u00f6ln auf rotem Hintergrund\" width=\"1000\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/125147671_3838077432877814_4902389968700186577_o.jpg 1000w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/125147671_3838077432877814_4902389968700186577_o-150x75.jpg 150w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/125147671_3838077432877814_4902389968700186577_o-768x384.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier der Aufruf:<\/p>\n<h4>Solidarit\u00e4t und Kooperation statt Konfrontation \u2013<br \/>\nIn ein besseres Leben investieren statt in den Tod<\/h4>\n<p>Die Erfahrungen mit der weltweiten Pandemie f\u00fchren uns allen vor Augen: Die Politik der milit\u00e4rischen Aufr\u00fcstung und Konfrontation, der internationalen Konkurrenz und des nationalen Egoismus l\u00f6st keine Probleme: Sie ist das Problem. Die Pandemie trifft weltweit die Bev\u00f6lkerung und alle Staaten. Sie kann nur in globaler Kooperation bew\u00e4ltigt werden. Sie ist ein Weckruf f\u00fcr internationale Solidarit\u00e4t und daf\u00fcr, die Politik wieder gemeinsam in die H\u00e4nde zu nehmen: f\u00fcr die Verwirklichung einer sozialen, nachhaltigen und friedlichen Gesellschaftsordnung.<\/p>\n<p>Abr\u00fcstung und weltweite Entspannung, die Einhaltung des V\u00f6lkerrechts und die Verwirklichung der Menschenrechte sind nicht nur der effektivste Schutz der Gesundheit, sondern auch die \u00fcberzeugende Alternative zu rechten Kr\u00e4ften \u2013 von der AfD, \u00fcber radikale Islamisten, bis zu Donald Trump \u2013 die aus der vermeintlichen Alternativlosigkeit des \u201eJeder-gegen-jeden\u201c, der sozialen Verrohung und Ungleichheit, Kapital zu schlagen versuchen.<\/p>\n<p>Die Vereinbarung der NATO-Staaten, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f\u00fcrs Milit\u00e4r auszugeben, ist Teil des Problems, nicht der L\u00f6sung. Sie versch\u00e4rft die Gefahr neuer kriegerischer Eskalationen und verschwendet wertvolle Ressourcen, die dringend gebraucht werden, zum Beispiel f\u00fcr die Verwirklichung der 17 Ziele der Vereinten Nationen f\u00fcr eine sozial, wirtschaftlich und \u00f6kologisch nachhaltige Entwicklung. Au\u00dferdem: Wenn die deutsche Bundesregierung die NATO-Vorgabe einhielte, g\u00e4be sie mehr Geld f\u00fcr R\u00fcstung aus als die milit\u00e4rische Weltmacht Russland.<\/p>\n<p>Schon heute verschlingt der R\u00fcstungsetat \u00fcber 11% des Bundeshaushalts. Die Milliarden, die zum Beispiel in Deutschland f\u00fcr die Beschaffung von neuen atombombenf\u00e4higen Kampfjets vorgesehen sind, f\u00fcr Kampfschiffe und U-Boote, f\u00fcr die Bewaffnung von Drohnen und f\u00fcr sonstige \u201ek\u00fcnstlich intelligente\u201c Waffensysteme m\u00fcssen stattdessen in den Ausbau des Gesundheitswesens flie\u00dfen, in eine sozial-\u00f6kologische Wende, in Klimaschutz, Kultur, Bildung und den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme!<\/p>\n<p>Im Dezember wird der Bundestag \u00fcber den Haushalt 2021 entscheiden und wichtige Weichen f\u00fcr die Zukunft stellen. Darin ist wieder eine Steigerung des Milit\u00e4retats vorgesehen. Das ist eine falsche Priorit\u00e4t!<\/p>\n<p>Wir rufen dazu auf: Unterst\u00fctzt, unterschreibt und verbreitet die Kampagne \u201e<a href=\"http:\/\/www.abruesten.jetzt\">Abr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten<\/a>\u201c. Beteiligt Euch in Pr\u00e4senz oder im Livestream an der K\u00f6lner Kundgebung \u201eAbr\u00fcstung und neue Entspannungspolitik\u201c am 5. Dezember 2020 um 14:00 Uhr auf dem Roncalliplatz.<br \/>\nIn ein besseres Leben investieren statt in den Tod!<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzer*innen:<\/p>\n<ul>\n<li>DGB Stadtverband K\u00f6ln,<\/li>\n<li>K\u00f6lner Friedensforum,<\/li>\n<li>Deutsche Friedensgesellschaft \u2013 Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen K\u00f6ln,<\/li>\n<li>Friedensbildungswerk e.V.,<\/li>\n<li>AK Zivilklausel Uni K\u00f6ln,<\/li>\n<li>VVN-BdA K\u00f6ln (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes &#8211; Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten),<\/li>\n<li>K\u00f6lner Aktionsb\u00fcndnis gegen Verdr\u00e4ngung und Mietenwahnsinn,<\/li>\n<li>Fridays for Future K\u00f6ln<\/li>\n<\/ul>\n<p>(Stand 19.11.2020)<\/p>\n<div id=\"attachment_13033\" style=\"width: 4618px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13033\" class=\"wp-image-13033 size-full\" src=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_0076.jpg\" alt=\"Eine ansehnliche Menge Zuh\u00f6rer'innen; im Hintergrund Fahnen und das blauwei\u00dfe Transparent des K\u00f6lner Friedensforum.\" width=\"4608\" height=\"3072\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_0076.jpg 4608w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_0076-150x100.jpg 150w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/DSC_0076-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 4608px) 100vw, 4608px\" \/><p id=\"caption-attachment-13033\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Abr\u00fcsten statt Aufr\u00fcsten!&#8220; und &#8222;W\u00fcrde statt Waffen!&#8220; auf dem Wallrafplatz K\u00f6ln am 3. November 2018. Foto: Stefanie Intveen.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Dezember wird der Bundestag \u00fcber den Haushalt 2021 entscheiden und wichtige Weichen f\u00fcr die Zukunft stellen. Darin ist wieder eine Steigerung des Milit\u00e4retats vorgesehen. Das ist eine falsche Priorit\u00e4t! 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