{"id":17426,"date":"2023-04-18T11:16:03","date_gmt":"2023-04-18T09:16:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=17426"},"modified":"2023-04-18T11:16:03","modified_gmt":"2023-04-18T09:16:03","slug":"josef-opladen-wir-die-laemmer-koennten-auch-etwas-sagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=17426","title":{"rendered":"Josef Opladen: &#8222;Wir (die L\u00e4mmer) k\u00f6nnten auch etwas sagen!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><em>Zwei unserer Mitglieder regten bei unserem Gruppentreffen am 23.6.2022 mit einer Buchbesprechung zur Diskussion \u00fcber Mechanismen der Macht in Demokratien an. Es handelt sich um das 2019 erschienene Buch &#8222;Warum schweigen die L\u00e4mmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerst\u00f6ren&#8220; von Rainer Mausfeld. Wir dokumentieren hier den Beitrag von Josef Opladen.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Warum schweigen die L\u00e4mmer?<br \/>\nWas bedeutet dieser Titel?<br \/>\nVielleicht: wir (die L\u00e4mmer) k\u00f6nnten stattdessen auch etwas sagen!<\/p>\n<p>Der Untertitel dieses Sachbuchs von Rainer Mausfeld hei\u00dft: wie die Eliten-Demokratie und der Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das ist starker Tobak! Aber dies zu begr\u00fcnden versucht der Autor in neun Kapiteln plus Vor- und Nachwort. Die einzelnen Kapitel sind in sich abgeschlossene Vortr\u00e4ge oder auch Interviews. Rainer Mausfeld war bis 2016 Professor f\u00fcr Allgemeine Psychologie an der Universit\u00e4t Kiel. Seit 2015 h\u00e4lt er Vortr\u00e4ge unter anderem zu den Themen politische Propaganda und Manipulation. Ebenso analysiert er die parlamentarische Demokratie und \u00fcbt Kritik an ihr. Die einzelnen Kapitel sind f\u00fcr sich abgeschlossen und rund und mit Quellen belegt. Neben Vortr\u00e4gen gibt es auch Interviews zum Beispiel mit Jens Wernicke, der fr\u00fcher bei den Nachdenkseiten mitgearbeitet hat und jetzt die Zeitschrift Rubikon herausgibt oder anderen (Marko Jungh\u00e4nel).<\/p>\n<p>Es gibt eine Reihe von Rezensionen, die ein Meinungsspektrum vom \u201eSchwurbler\u201c bis \u201eabsolut zutreffend\u201c abbilden.<\/p>\n<p>Alle einzelnen Kapitel sind interessant und arbeiten sich durch zum Beispiel das Unsichtbar-machen von Kriegsverbrechen, das Managen von Demokratie oder<br \/>\ndie massenmediale Indoktrination bis hin zur Einschr\u00e4nkung des \u00f6ffentlichen Debatten-Raums.<\/p>\n<p>Wir wollen und k\u00f6nnen hier nur einige Beispiele aufzeigen, die in diesem Buch beschrieben sind. Ich w\u00fcrde gerne mit der Einschr\u00e4nkung des \u00f6ffentlichen Debattenraums beginnen, weil der in der letzten Zeit sehr offensichtlich geworden ist. Wir m\u00fcssen aber erst \u00fcber Demokratie reden.<\/p>\n<div id=\"attachment_17431\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17431\" class=\"size-full wp-image-17431\" src=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/C0AA271E-EB5E-41A5-BD68-FA931BD825A5-scaled.jpeg\" alt=\"Ein \u00d6lbild zeigt eine im Vordergrund lagernde kleine Schafherde mit einem auf den Stock gest\u00fctzten Hirten und Hund vorne links in einer weiten sommerlichen Landschaft.\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/C0AA271E-EB5E-41A5-BD68-FA931BD825A5-scaled.jpeg 2560w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/C0AA271E-EB5E-41A5-BD68-FA931BD825A5-200x133.jpeg 200w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/C0AA271E-EB5E-41A5-BD68-FA931BD825A5-768x512.jpeg 768w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/C0AA271E-EB5E-41A5-BD68-FA931BD825A5-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/www.friedenkoeln.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/C0AA271E-EB5E-41A5-BD68-FA931BD825A5-2048x1365.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-17431\" class=\"wp-caption-text\">Aelbert Cuyp: Schafherde auf der Weide, um 1645-55<\/p><\/div>\n<p>Die Demokratie als Herrschaftsform begrenzt f\u00fcr die Herrschenden die Aus\u00fcbung politischer Macht und zwar so stark, wie in keiner anderen Herrschaftsform. Aus der Perspektive derjenigen, die Macht aus\u00fcben, ist die Demokratie zwangsl\u00e4ufig wenig attraktiv. Trotzdem hat die Demokratie seit Mitte des 19. Jahrhunderts einen beispiellosen Siegeszug angetreten und gilt heute als einzig legitimierte Herrschaftsform. Da zum Wesen der Macht geh\u00f6rt, dass sie sich nicht selbst begrenzt, sondern nach Ausweitung dr\u00e4ngt, ist es eigentlich paradox, dass sich die Demokratie durchgesetzt hat. Vom Volk aus betrachtet \u00fcbt die Idee einer politischen Selbstbestimmung eine besondere Faszination aus. Jeder von uns hat Widerwillen, einem fremden Willen unterworfen zu sein. Das im Wort Demokratie angelegte emanzipatorische Versprechen erf\u00fcllt also grundlegende Bed\u00fcrfnisse der Menschen, oder anders ausgedr\u00fcckt, der Machtunterworfenen.<\/p>\n<p>Die Machtunterworfenen sind in der absoluten Mehrzahl. Von daher d\u00fcrfte es nicht so einfach sein, dass die vielen von wenigen regiert werden. Abgesehen von brutaler Unterdr\u00fcckung bleibt den Herrschenden nur die M\u00f6glichkeit, sich ihre Macht abzusichern, indem sie die Meinung kontrollieren. Hierf\u00fcr verf\u00fcgen sie \u00fcber ein umfassendes Arsenal von Techniken, die unter Beteiligung verschiedener Wissenschaften systematisch entwickelt wurden und werden. Hierzu geh\u00f6ren zum Beispiel Bedeutungsverschiebungen vertrauter und positiv besetzter Begriffe wie aktuell Solidarit\u00e4t (in der Corona- oder Ukraine Krise) oder Freiheit, Gerechtigkeit, Liberalisierung, Reformen und eben auch Demokratie. Gerade der Begriff Demokratie erfordert aus der Perspektive der herrschenden besondere Anstrengungen, um den durch ihn hervorgerufenen Eindruck politischer Selbstbestimmung zu erhalten und zugleich das mit ihm verbundene Risiko f\u00fcr die Stabilit\u00e4t von Machtverh\u00e4ltnissen wirksam zu entsch\u00e4rfen. Urspr\u00fcnglich bedeutete Demokratie die politische Selbstbestimmung des Volkes, und zwar nicht nur bezogen auf eine Wahl pro Legislaturperiode.<\/p>\n<p>Nach Ingeborg Maus bedeutet Demokratie in der Theorie die Vergesellschaftung der Herrschaft. Sie ist egalit\u00e4r, d. h. alle und jeder werden als freie und gleiche anerkannt und zwar ungeachtet ihrer faktischen Differenzen. Dabei sind alle Staatsapparate dem demokratischen Gesetz unterworfen. Eine solche Demokratie geht aber nur, wenn alle die gesellschaftliche Welt zumindest soweit verstehen, dass sie sich \u00fcber die Folgen ihrer Gesetzgebung im Klaren sind.<\/p>\n<p>Aber genau eine solche Begriffsverschiebung ist in Bezug auf Demokratie gelungen, indem man erreicht hat, dass wir heute unsere demokratischen Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten auf unsere Abgeordneten \u00fcbertragen und damit aus der Hand gegeben haben. Man kann auch sagen, dass heute mit dem Begriff Demokratie eine Fremdbestimmung durch politisch-\u00f6konomische Eliten verbunden wird, wobei der Begriff Demokratie immer noch suggeriert, dass dem Freiheitsbed\u00fcrfnis der Machtunterworfenen Rechnung getragen wurde und damit auch die existierenden gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse oder Probleme gerade Ausdruck des Willens des Volkes seien. Es l\u00e4sst sich kaum ein wirksameres Mittel gegen Widerst\u00e4nde finden, als die Illusion der politischen Selbstbestimmung. Mausfeld f\u00fchrt an, dass genau eine solche Bedeutungsverschiebung des Wortes Demokratie in den vergangenen mehr als 100 Jahren in so durchschlagender Weise gelungen ist, dass die heutigen Formen westlicher kapitalistischer Demokratien f\u00fcr die herrschenden Machtverh\u00e4ltnisse v\u00f6llig risikofrei sind.<\/p>\n<p>Obwohl das Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen dem emanzipatorischen Versprechen und den tats\u00e4chlichen Machtverh\u00e4ltnissen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung tagt\u00e4glich erfahrbar ist, braucht es ein wirksames Demokratiemanagement. Dies ist darauf aus, das Bewusstsein der B\u00fcrger zu manipulieren, sodass sie unf\u00e4hig sind, angemessene Schl\u00fcsse aus ihrer politischen Erfahrungswelt zu ziehen. Zu dieser Erfahrungsrealit\u00e4t geh\u00f6rt insbesondere die Tatsache, dass die B\u00fcrger an s\u00e4mtlichen relevanten politischen Entscheidungen keinen Anteil haben (siehe Reaktion der Politik auf den Ukraine Krieg). Zu den Manipulationsm\u00f6glichkeiten geh\u00f6ren Gef\u00fchle der Ohnmacht und Angst, mit denen man die Neigung erh\u00f6ht, den Status quo zu bewahren. Ein anderes Mittel ist der Konsumismus und die mediale \u00dcberflutung mit Nichtigkeiten (Genderthema).<\/p>\n<p>Man kann mit klassischen Techniken der Indoktrination ein \u201efalsches Bewusstsein\u201c erzeugen. Man kann durch die konsequente Umformung der B\u00fcrger zu blo\u00dfen Konsumenten insgesamt die Bef\u00e4higung blockieren, \u00fcberhaupt politische \u00dcberzeugungen auszubilden. Man kann durch ein geeignetes Emp\u00f6rungsmanagement das Ver\u00e4nderungsbed\u00fcrfnis der B\u00fcrger auf Scheinziele ablenken. Und man kann, wie es Noam Chomsky beschreibt,<\/p>\n<blockquote><p>das Spektrum akzeptabler Meinung strikt begrenzen, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums erm\u00f6glichen &#8211; und sogar kritische und abweichende Ansichten f\u00f6rdern. Das gibt den Menschen das Gef\u00fchl, dass freies Denken stattfindet, w\u00e4hrend die Voraussetzungen des Systems immer wieder durch die Grenzen des zul\u00e4ssigen Bereichs der Debatte verfestigt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei dieser Methode geht es nicht nur darum, Menschen bestimmte ideologische Meinungen einzutrichtern oder eine ideologische Rahmenerz\u00e4hlung durchzusetzen, sondern gleichsam komplement\u00e4r darum, ganze Denkm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit unsichtbar zu machen. Je besser dies gelingt, desto st\u00e4rker wird die herrschende Ideologie als alternativlos empfunden.<br \/>\nHier spielen die Medien eine entscheidende Rolle. Nach Mausfeld haben die Leitmedien offensichtlich jedes Ma\u00df an Kritik und Skepsis verloren, das Weltbild transatlantischer neoliberaler Eliten zu vermitteln. Das hat zur Folge, dass die Medien Fakten, die nicht in dieses Weltbild passen, immer hemmungsloser verschweigen oder verzerren. So erschaffen sie medial eine gesellschaftliche und soziale Realit\u00e4t, in der die wichtigsten Fragen gar nicht erst vorkommen und die tats\u00e4chlichen Konflikte vernebelt und verschleiert werden. Selbst der damalige FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher warnte in Anbetracht dieser Entwicklungen im Jahre 2009 in Bezug auf die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien vor den Gefahren einer staatlich kontrollierten Bewusstseinsindustrie. Aber es geht nicht einfach um eine Sparte im Bereich kapitalistischer Warenproduktion, die Bewusstsein zu einer Ware gemacht hat. Vielmehr ist der gesamte Bereich der \u00f6ffentlichen Meinung l\u00e4ngst so tief und fl\u00e4chendeckend von Mechanismen der Ideologievermittlung durchzogen, dass sich die eigentliche Tiefenindoktrination aus der bestehenden sozialen Ordnung (praktisch auf sich selbst verweisend) zu n\u00e4hren vermag. Wir alle sind unbewusst mehr oder weniger zu ihrem Tr\u00e4ger geworden und st\u00fctzen und verbreiten die Ideologie t\u00e4glich. Als Beispiel nennt er die Leistungsgesellschaft. In ihr wird der soziale Status eines Menschen durch seine individuell erbrachten Leistungen bestimmt. Alleine durch das Anbieten einer Chancengerechtigkeit w\u00e4re somit die Gesellschaft gerecht: wer oben ist, ist zu Recht oben und wer unten ist, ist es selbst schuld, er h\u00e4tte sich ja mehr anstrengen k\u00f6nnen. Weitere Beispiele sind der freie Markt oder die westliche Wertegemeinschaft, deren Taten von wohlwollenden und hehren Idealen geleitet seien.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt noch ein anschauliches Beispiel, wie unterschiedlich der Begriff Neoliberalismus definiert wird.<\/p>\n<p>Neoliberalismus verst\u00e4ndlich &amp; knapp definiert. (Definition aus &#8222;Rechnungswesen-verstehen&#8220;):<\/p>\n<blockquote><p>Unter Neoliberalismus versteht man eine Wirtschaftstheorie, bei der dem Markt freien Lauf gelassen wird. Dabei werden von der Regierung marktorientierte Reformen vorgenommen. Darunter geh\u00f6rt die Deregulierung, die Privatisierung und die Reduktion von staatlichen Sozialleistungen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dazu die Definition der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung:<\/p>\n<blockquote><p>Neoliberalismus ist eine Denkrichtung des Liberalismus, die eine freiheitliche, marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung mit den entsprechenden Gestaltungsmerkmalen wie privates Eigentum an den Produktionsmitteln, freie Preisbildung, Wettbewerbs- und Gewerbefreiheit anstrebt, staatliche Eingriffe in die Wirtschaft jedoch nicht ganz ablehnt, sondern auf ein Minimum beschr\u00e4nken will.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch hier wird eine Begriffsverschiebung deutlich, da zum einen der Staat noch minimal regulierend eingreifen darf, in der ersten Definition aber selbst verpflichtet ist, marktorientierte Reformen vorzunehmen.<\/p>\n<p>Meine Bewertung ist, dass es sich \u00fcberaus lohnt, sich mit den Gedanken und Thesen des Buches auseinanderzusetzen, weil es einfach den Blick f\u00fcr die Zusammenh\u00e4nge er\u00f6ffnet, die uns oft im Alltag verloren gehen. Da dieses Buch viel Stoff bietet, ist es umso erfreulicher, dass man jedes einzelne Kapitel als in sich abgeschlossen lesen kann.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Wir bedanken uns bei Josef f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, seinen Beitrag hier zu ver\u00f6ffentlichen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei unserer Mitglieder regten bei unserem Gruppentreffen am 23.6.2022 mit einer Buchbesprechung zur Diskussion \u00fcber Mechanismen der Macht in Demokratien an. Es handelt sich um das 2019 erschienene Buch &#8222;Warum schweigen die L\u00e4mmer? 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