{"id":19234,"date":"2025-08-15T09:01:13","date_gmt":"2025-08-15T07:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=19234"},"modified":"2025-08-15T09:01:13","modified_gmt":"2025-08-15T07:01:13","slug":"rundbrief-von-abed-schokry-zur-lage-in-gaza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=19234","title":{"rendered":"Rundbrief von Abed Schokry zur Lage in Gaza"},"content":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Abed Schokry stammt aus Gaza und lebt seit 1992 in Deutschland. Am 05. August hat er einen aktuellen Rundbrief zur Lage in Gaza ver\u00f6ffentlicht, den wir an dieser Stelle abdrucken:<\/p>\n<p>&#8222;Bonn\/ G a z a am 05\/08\/2025<\/p>\n<p>Liebe Freundinnen und Liebe Freunde,<\/p>\n<p>Es geht weder mir noch meiner Familie in G A Z A gut. Und ehrlich gesagt, bin ich wegen der Nachrichten \u00fcber den anhaltenden \u201eKrieg\u201c in meiner Heimat sehr belastet \u2013 nicht nur wegen der menschlichen Trag\u00f6die, sondern auch, weil ich mich hier oft machtlos, sprachlos, ratlos, fassungslos, und hoffnungslos f\u00fchle. LEIDER. Denn die sich weiterhin versch\u00e4rfende Hungersnot in meiner Heimat macht mich \u201eFERTG\u201c, denn ich<br \/>\nwei\u00df nicht, was ich\/man tun soll, damit dieser WAHNSINN endlich endet.<\/p>\n<ul>\n<li>Meine Familie und ich in Deutschland,<\/li>\n<li>Die absichtlich herbeigef\u00fchrte humanit\u00e4re Katastrophe<\/li>\n<li>Die Bundesregierung muss endlich handeln und das V\u00f6lkerrecht und die Menschenrechte beachten<\/li>\n<li>Nachricht von meiner Familie aus G a z a<\/li>\n<li>Israel und die UNO, die Hungersnot und das Aushungern der Menschen in G a z a,<\/li>\n<li>Der \u201eKrieg\u201c in Zahlen,<\/li>\n<li>B\u2018TSelem, die israelische Menschenrechtsorganisation<\/li>\n<li>Wo bleibt der Frieden???<\/li>\n<\/ul>\n<p>Meine Familie und ich in Deutschland<br \/>\nDas erste Schuljahr ist f\u00fcr unsere Kinder abgeschlossen und sie haben gute Zeugnisse bekommen, denn sie haben viel gelernt, und k\u00f6nnen inzwischen gut Deutsch sprechen. Also sie haben sich ganz gut ntwickelt. Die zwei J\u00fcngeren werden in die n\u00e4chsten Klassen versetzt und nehmen am regul\u00e4ren Unterricht teil, nur in dem Fach \u201eDeutsch\u201c werden sie in eine andere Klasse gehen. Das hei\u00dft, dass sie sich gut integrieren konnten.<\/p>\n<p>F\u00fcr unsere zweit\u00e4lteste Tochter, ist das Schuljahr ebenso gut gelaufen, sie lernt sehr flei\u00dfig Deutsch. Unsere Kinder sind gut angekommen, f\u00fchlen sich wohl, vermissen nat\u00fcrlich ihre Heimat bzw. ihre Freund:innen und wir sind sehr stolz auf sie. Meine Frau ist dabei, den Abschluss ihres Pharmaziestudiums in Deutschland anerkennen zu lassen, sodass sie dann als Apothekerin nach der deutschen Approbation hoffentlich arbeiten darf. Ich forsche zum Thema \u201eL\u00e4rm\u201c und werde dann zu einem anderen Thema wechseln, da wird es bei mir dann um KI-Einsatz gehen. Wie k\u00f6nnen KI-tools f\u00fcr kleine Unternehmen eingesetzt werden und wie k\u00f6nnen wir die Interaktion mit KI-Tools noch humaner und benutzerfreundlicher gestalten?<\/p>\n<p>Die absichtlich herbeigef\u00fchrte humanit\u00e4re Katastrophe Was in Gaza passiert, ist eine menschengemachte humanit\u00e4re Katastrophe, f\u00fcr die nicht nur Deutschland eine Mitverantwortung tr\u00e4gt, sondern auch die Weltgemeinschaft. Denn in diesem \u201eKrieg\u201c geht es l\u00e4ngst nicht mehr um Verteidigung. Oder glaubt irgendwer wirklich, dass die eigentlichen Kriegsziele \u2013 Vernichtung der Hamas und Befreiung der israelischen Geiseln \u2013 auf diese Weise noch erreicht werden? Der \u00e4gyptische Pr\u00e4sident hat das auch heute in einer Rede gesagt.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung muss endlich handeln und das V\u00f6lkerrecht und die Menschenrechte einhalten Bundeskanzler Friedrich Merz und Au\u00dfenminister Wadephul selbst haben schon kritische Worte gefunden. Merz nannte das israelische Vorgehen mehrfach \u201einakzeptabel\u201c. Wadephul legte letzte Woche nach; das \u201eSterben\u201c sei \u201eunertr\u00e4glich\u201c.<br \/>\nDie Bundesregierung, die zu dieser Einsch\u00e4tzung kommt, muss endlich handeln. Der entschiedene Schutz der Menschen in Gaza ist unverzichtbar, um Menschlichkeit und Recht zur Geltung zu bringen \u2013 so, wie es im V\u00f6lkerrecht und in der UN-Charta festgehalten ist. Nur so kann Pal\u00e4stinenser:innen und Israelis eine friedliche Zukunft erm\u00f6glicht werden, denn sie bedingen sich gegenseitig. Deutschland und die EU m\u00fcssen<br \/>\nsich geschlossen gegen die Vertreibung der Pal\u00e4stinenser:innen stellen und alles tun, um einen Waffenstillstand, sicheren Zugang zu mehr und echter humanit\u00e4rer Hilfe durch Wiederherstellung der alten UN-gef\u00fchrten Verteilmechanismen und eine politische Perspektive f\u00fcr Pal\u00e4stina als Staat zu erm\u00f6glichen. Wenn wir jedoch weiterhin wegsehen und das Morden und die Vertreibung zulassen, dann verraten wir das V\u00f6lkerrecht und die universalen Menschenrechte.<\/p>\n<p>Nachricht von meiner Familie aus G a z a<br \/>\n\u201eDer Hunger hat von uns genommen, was er genommen hat. Es sind f\u00fcr uns mehr als 75 Tage vergangen, in denen wir kein EINZIGES MAL genug zu essen hatten und Nacht f\u00fcr Nacht gingen\/ gehen wir hungrig ins Bett. Als gl\u00e4ubige Menschen bleibt ALLAH\/GOTT unsere letzte Hoffnung auf ein besseres Leben.\u201c Meine Familie berichtet mir von verzweifelten Szenen: Menschen trinken verschmutztes Wasser und suchen im M\u00fcll nach Essbarem. Viele teilen nur eine Handvoll Reis pro Tag. Was mich besonders schmerzt, ist die Tatsache, dass diese Krise von Menschen gemacht ist. Die Blockade von Hilfslieferungen, die zerst\u00f6rte Infrastruktur und fehlender Schutz f\u00fcr Zivilist:innen, versch\u00e4rft das Leid t\u00e4glich. Babys, kleine Kinder, stillende M\u00fctter, alte Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten leiden sehr darunter.<br \/>\nIsrael und die UNO, die Hungersnot und das Aushungern der Menschen in G a z a Israel zerst\u00f6rt das Hilfssystem der UNO, ersetzt es durch die militarisierte, unprofessionelle Organisation GHF \u2013 und beschuldigt dann die Vereinten Nationen, f\u00fcr den Hunger in Gaza verantwortlich zu sein. So funktioniert Desinformation.<\/p>\n<p>Die Botschaften, die von Netanyahus Regierung \u00fcbermittelt werden, sind verwirrend und widerspr\u00fcchlich: Erstens gibt es angeblich keinen Hunger in Gaza (was eine L\u00fcge ist). Zweitens wird behauptet, dass die UNO tats\u00e4chlich f\u00fcr die schlechte Versorgungslage verantwortlich sei (was ebenfalls nicht der Wahrheit entspricht). Drittens erlaubt Israel nun aufgrund des internationalen Drucks pl\u00f6tzlich wieder eine gr\u00f6\u00dfere Menge an Hilfen. Es lie\u00df sogar die minimale Menge von sieben Paletten Hilfe aus der Luft \u00fcber Gaza abwerfen, was lediglich Symbolpolitik darstellt \u2013 und ein indirektes Eingest\u00e4ndnis, dass der Hunger tats\u00e4chlich existiert.<\/p>\n<p>In der Zeit vom 27. Juli bis zum 2. August 2025 wurden nach israelischen Angaben 443 LKWs mit insgesamt 7853 Tonnen eingef\u00fchrt. (Quelle: https:\/\/gaza-aid-data.gov.il\/main\/). Das entspricht 12.5% des t\u00e4glichen und erforderlichen Bedarfs. Nach pal\u00e4stinensischen Angaben wurden 521 LKWs \u00fcber die Grenze nach Gaza gelassen. Diese Differenz kann u. a. mit der Gr\u00f6\u00dfe der LKWs zusammenh\u00e4ngen. Nach UN Angaben sind aber unter normalen Bedingungen 600 LKWs t\u00e4glich notwendig als das Mindeste, was an Hilfsg\u00fcter (einschlie\u00dflich Brennstoffe usw.) eingef\u00fchrt werden muss. Wenn man die Tatsache dazu ber\u00fccksichtigt, dass seit Monaten kaum Hilfsg\u00fcter eingef\u00fchrt wurden, so m\u00fcssten m\u00f6glicherweise mehr als 1200 LKWs t\u00e4glich eingef\u00fchrt werden, um dem n\u00f6tigen Bedarf gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Es besteht kein Zweifel daran, dass Israel diese Hungerkrise eigenst\u00e4ndig herbeigef\u00fchrt hat. Das Aushungern der Bev\u00f6lkerung begann bereits im M\u00e4rz, als die Regierung Netanyahu die Einfuhr von Hilfsg\u00fctern \u00fcber Monate hinweg nahezu vollst\u00e4ndig blockierte, um Druck auf die Hamas auszu\u00fcben. Netanyahu erkl\u00e4rte damals: \u00bbIsrael hat beschlossen, keine Waren und Hilfsg\u00fcter mehr nach Gaza zuzulassen\u201c. Der m\u00e4chtige,<br \/>\nrechtsextreme Finanz- und Siedlungsminister Smotrich dr\u00fcckte es plastischer aus: Nicht einmal ein Weizenkorn wird nach Gaza gelangen.\u201c Smotrich hatte schon im vergangenen Jahr gesagt: \u201eEs w\u00e4re gerecht und moralisch richtig, zwei Millionen Menschen in Gaza auszuhungern, nur wird die Welt uns nicht zulassen.\u201c<\/p>\n<p>Ab Mai \u00fcbertrug die israelische Regierung die Verantwortung f\u00fcr die Verteilung von Hilfslieferungen an die Gaza Humanitarian Foundation (GHF) \u2013 eine militarisierte, intransparente Organisation mit Verbindungen zur israelischen Armee und US-Unternehmern. Da die GHF gegen die humanit\u00e4ren Prinzipien von Neutralit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit verst\u00f6\u00dft, lehnen die UN und Hilfsorganisationen eine Zusammenarbeit ab, denn Hilfe darf nicht von einer Kriegspartei kontrolliert werden. Genau das geschieht hier jedoch faktisch. Doch warum hat Israel das funktionierende Hilfsverteilungssystem der UN und der mit ihr kooperierenden internationalen Hilfsorganisationen zerst\u00f6rt? Die Begr\u00fcndung, die immer wieder vorgebracht wurde, lautete: Die Hamas stehle systematisch Hilfsg\u00fcter von der UN, um sich zu finanzieren.<\/p>\n<p>Beweise blieb Israel schuldig. Die UN selbst wies den Vorwurf stets klar zur\u00fcck. In der vergangenen Woche wurde ein interner Bericht der US-Hilfsagentur USAID ver\u00f6ffentlicht: Man habe keinen Beleg daf\u00fcr, dass die Hamas systematisch Hilfe abzweige. Die \u00bbNew York Times\u00ab enth\u00fcllte sogar, gest\u00fctzt auf Informationen aus israelischen Milit\u00e4rkreisen, dass die Armee selbst nie einen Beweis daf\u00fcr gefunden hatte. Wenn es vereinzelt zu Pl\u00fcnderungen gekommen sei, dann durch lokale Banden, und in der Regel sei auch nicht die UN betroffen gewesen, sondern kleinere Hilfsorganisationen. Das UN-System hat sich bei der Verteilung als \u00e4u\u00dferst effizient erwiesen. Anders ausgedr\u00fcckt: Die Erz\u00e4hlung \u00fcber den massiven Hilfsg\u00fcterklau der Hamas ist bisher nicht nachgewiesen \u2013 wird jedoch gezielt als Propagandainstrument verwendet und wurde vielfach aufgegriffen \u2013 auch deutsche Politiker wie Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier und Armin Laschet haben sie wiederholt. In einigen Medien fand sie als vermeintliche Tatsache Eingang in die nachrichtliche Berichterstattung. Diese Behauptung diente der israelischen Regierung als Vorwand, um das Hilfsverteilsystem der UN und die mit ihr kooperierenden Hilfsorganisationen zu ersetzen. Die GHF \u00fcbernahm nun die Hilfsverteilung, was katastrophale Folgen hat. Die fragw\u00fcrdige Organisation verteilt Hilfe nur an vier milit\u00e4risch gesicherten Standorten, zu denen die Menschen teils stundenlang zu Fu\u00df gehen m\u00fcssen und an denen chaotische Zust\u00e4nde herrschen. Laut UN wurden seit Mai in Gaza mehr als 1200 Menschen beim Versuch, an Nahrung zu gelangen, get\u00f6tet. Es ist von gro\u00dfer Bedeutung, hervorzuheben,<br \/>\ndass die GHF lediglich VIER Verteilzentren im gesamten Gazastreifen (nur im S\u00fcden) hat, w\u00e4hrend die UN an etwa 400 Verteilstellen die Menschen versorgen konnte. Seit Beginn des Krieges wird Gaza f\u00e4lschlicherweise immer wieder so dargestellt, als k\u00e4men aus dem Gazastreifen angeblich keine glaubw\u00fcrdigen und korrekten Informationen \u2013 obwohl es verifizierbare Berichte und Bilder gibt. Doch die Botschaft aus dem propagandistischen Paralleluniversum lautet: In Gaza gibt es keine Opfer, nur Terroristen. In sozialen Netzwerken kursieren folgende S\u00e4tze: Jedes Bild aus Gaza sei inszeniert, jede Szene manipuliert. Es handelt sich um eine absichtliche Entmenschlichung \u2013 mit dem Ziel, jegliches Leid zu leugnen. In Gaza leben ja \u201emenschliche TIERE\u201c. Auch Hilfslieferungen aus der Luft sind unzureichend, teuer und ineffizient, darin sind sich die Hilfsorganisationen einig. Heute ist ein Paket auf einen Menschen gefallen und infolgedessen ist der Mann verstorben.<\/p>\n<p>Der \u201eKrieg\u201c in Zahlen am 05.08.2025 (nach Pal\u00e4stinensischen Angaben)!<br \/>\nDie Zahl der Get\u00f6teten: 61020<br \/>\nDie Zahl der Verletzten: 150671<br \/>\nHungersnot-Opferzahl: 188, darunter 94 Kinder, 51 Mitarbeiter des Pal\u00e4stinensischen Roten Halbmondes wurden get\u00f6tet und 35 verhaftet,<br \/>\nZahl der Pal\u00e4stinensischen Gefangenen: 10800, darunter 48 Frauen, 450 Kinder.<\/p>\n<p>B\u2018TSelem, die israelische Menschenrechtsorganisation<br \/>\nSowohl die israelische Menschenrechtsorganisation B\u2018TSelem als auch die israelische Gruppe \u201ePhysicians for Human Rights\u201c, beide Organisationen haben das Vorgehen der israelischen Regierung im Gazastreifen als V\u00f6lkermord bezeichnet. Es kommen dazu viele Akademiker, Schriftsteller, wie z.B. David Grossman, die ebenfalls von V\u00f6lkermord sprechen. (https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/david-grossman-wirft-israel-genozid-vor-110620244.html) , https:\/\/www.btselem.org\/<\/p>\n<p>Wo bleibt der Frieden????<br \/>\nWo bleibt der Frieden? Heinrich B\u00f6ll schrieb: \u201eEinmischen! Das ist die einzige\u00a0 M\u00f6glichkeit, eine \u00c4nderung herbeizuf\u00fchren\u201c. Ohne Druck von au\u00dfen wird kein Frieden erreicht. So bitte ich Sie und Euch alles zu tun, was m\u00f6glich ist, damit dieser WAHNSINN endlich aufh\u00f6rt und der Weg zum Frieden geebnet werden kann.<\/p>\n<p>Mit traurigen und solidarischen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Abed Schokry&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Abed Schokry stammt aus Gaza und lebt seit 1992 in Deutschland. Am 05. 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