{"id":8240,"date":"2015-04-07T00:21:34","date_gmt":"2015-04-06T22:21:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=8240"},"modified":"2015-04-07T00:21:34","modified_gmt":"2015-04-06T22:21:34","slug":"ostermarsch-rede-von-senta-pineau-arbeitskreis-zivilklausel-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=8240","title":{"rendered":"Ostermarsch-Rede von Senta Pineau, Arbeitskreis Zivilklausel K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Friedensfreunde,<br \/>\nvor 70 Jahren gelang die Befreiung der Menschheit von den Gr\u00e4ueln<br \/>\ndes faschistischen Nazi-Regimes. Das mutige Engagement von<br \/>\nAntifaschistinnen und Antifaschisten in allen L\u00e4ndern und die<br \/>\nletztendliche Zusammenarbeit der Anti-Hitler-Koalition der Alliierten<br \/>\nhat die faschistische Diktatur bezwungen. Die Schlussfolgerungen und<br \/>\nHoffnungen dieser Zeit \u2013 die \u00dcberwindung von Ausbeutung, Gewalt<br \/>\nund Not zugunsten von V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung, Frieden und der<br \/>\nglobalen Verwirklichung der Menschenw\u00fcrde \u2013 haben ungebrochene<br \/>\nAktualit\u00e4t. 70 Jahre danach stehen wir vor der Herausforderung und<br \/>\nAufgabe, diese Befreiung zu vollenden. Dabei k\u00f6nnen wir aus den<br \/>\nhistorischen K\u00e4mpfen f\u00fcr Frieden und Emanzipation lernen und<br \/>\ndarauf aufbauen.<br \/>\nDer ehemalige Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t Hamburg \u2013 Peter Fischer-<br \/>\nAppelt \u2013 sagte am 29. Januar 2015 im Audimax der Uni Hamburg<br \/>\nanl\u00e4sslich einer Veranstaltung zum Gedenken an die studentische<br \/>\nWiderstandsgruppe die \u201eWei\u00dfe Rose\u201c, Zitat:<br \/>\n\u201eImmer, wenn wir an dieser Gedenktafel f\u00fcr die Studenten der Wei\u00dfen<br \/>\nRose stehen, werden die Schatten l\u00e4nger, die uns mit ihrer Zeit<br \/>\nverbinden. Um im Bild zu bleiben: Das Licht ihres entschlossenen<br \/>\nWiderstandes leuchtet heller und heller hinter den in unserer fernen<br \/>\nWahrnehmung wachsenden Bergen von verblendeter Gefolgschaft und<br \/>\ngezielter Untat, von namenlosem Leid und unvorstellbarem Tod, von<br \/>\nunges\u00fchnter Schuld und bleibender Scham. (&#8230;)Welches publizistische<br \/>\nWiderstandsfanal fand im \u201eDritten Reich\u201c, ja vielleicht im ganzen 20.<br \/>\nJahrhundert eine gr\u00f6\u00dfere aktuelle Verbreitung als die landauf, landab<br \/>\nin Briefk\u00e4sten gesteckten, \u00fcberall abgelegten und dann millionenfach<br \/>\nvon britischen Flugzeugen abgeworfenen Flugbl\u00e4tter der Wei\u00dfen<br \/>\nRose? Waren das nicht \u00fcberzeugende Zeichen von gewaltloser<br \/>\nFreiheit, von solidarischer Partizipation und durchgesetzter<br \/>\n\u00d6ffentlichkeit, die heute als Signum der Demokratie gelten? Zeichen,<br \/>\ndie gegenseitiges Vertrauen, so lebenswichtig, zwischen diesen<br \/>\nKreisen von jugendlichen Regimegegnern und ihren Familien<br \/>\nstifteten, Zeichen, die bei aller Differenzierung eine Wei\u00dfe Rose in Tat<br \/>\nund Tod erkennen lassen?\u201cEin solcher k\u00e4mpferischer Humanismus ist die Quelle des<br \/>\nantifaschistischen Widerstandes. Er verband Kommunisten,<br \/>\nSozialisten, Christen und b\u00fcrgerliche Humanisten in ihrem<br \/>\nEngagement f\u00fcr Frieden und Solidarit\u00e4t gegen jene Kr\u00e4fte, die die<br \/>\nsoziale Ungleichheit \u2013 also die Ausbeutung des Menschen durch den<br \/>\nMenschen \u2013 bis ins Grausamste verteidigten, systematisierten und<br \/>\nsteigerten.<br \/>\nDas Wirken aller Antifaschisten ist heute noch eine Ermutigung, die<br \/>\nwir beherzigen sollten, denn hier wird deutlich: Allerorts &#8211; selbst in<br \/>\nden Vernichtungslagern &#8211; hat es Widerstand gegeben. Weil der<br \/>\nMensch ein Mensch ist, ist die Aufrichtung f\u00fcr Menschenw\u00fcrde und<br \/>\nSolidarit\u00e4t immer eine Alternative. Unter den<br \/>\nmenschenverachtendsten Bedingungen war das Vertrauen in und das<br \/>\nWirken f\u00fcr eine neue, bessere Gesellschaft, in der der Mensch dem<br \/>\nMenschen kein Feind ist, sondern ein Freund, wesentliche<br \/>\nVoraussetzung f\u00fcr den Mut der Antifaschisten.<br \/>\nIch erinnere mich an die Worte von Peter Gingold, j\u00fcdischer<br \/>\nKommunist und deutscher Widerstandsk\u00e4mpfer in der franz\u00f6sischen<br \/>\nR\u00e9sistance und bis zu seinem Tod 2006 lebenslanger Friedensaktivist.<br \/>\nZu seinem 90. Geburtstag sagte er: \u00bbNie resignieren, und wenn welche<br \/>\nresignieren, dann macht ihnen Mut!\u00ab Sein Optimismus war begr\u00fcndet<br \/>\nund deswegen ansteckend, er sagte h\u00e4ufig:<br \/>\n&#8222;Als ich auf die Welt kam, war ich Untertan von Kaiser Wilhelm. Man<br \/>\nglaubte, es w\u00fcrde ewig so sein. Nach zwei Jahren war das Kaiserreich<br \/>\nverschwunden. Dann war die Republik da. Sie dauerte auch nur 14<br \/>\nJahre. Dann kam das sogenannte 1000j\u00e4hrige Reich. Es dauerte nicht<br \/>\n1000 Jahre und ein klein bisschen haben wir dazu beigetragen, dass<br \/>\nes nicht 1000 Jahre blieb. Dann glaubten wir wirklich ein Drittel der<br \/>\nErde geht unab\u00e4nderlich dem Sozialismus entgegen. 1989 war er<br \/>\nerstmal nieder. Da sagte ich zu meinen Freunden und Genossen, steht<br \/>\nnicht wie ein Jammerlappen auf dieser Erde, analysiert, wie das<br \/>\ngeschehen konnte.&#8220;Aus dieser Haltung, aus dieser politischen Klarheit und aus diesem<br \/>\nHunger nach Menschlichkeit k\u00f6nnen und m\u00fcssen wir als<br \/>\nFriedenskr\u00e4fte heute lernen.<br \/>\nProgrammatisch k\u00f6nnen wir anschlie\u00dfen an das Potsdamer<br \/>\nAbkommen der Alliierten aus dem Jahr 45 und seine 4 Ds, die die<br \/>\nEinheit von \u201eNie wieder Krieg \u2013 Nie wieder Faschismus\u201c erm\u00f6glichen<br \/>\nsollten.<br \/>\n1-Denazifizierung:<br \/>\nKultur, Presse, \u00d6konomie, Justiz und Politik \u2013 also das gesamte<br \/>\n\u00f6ffentliche Leben \u2013 sollten denazifiziert werden.<br \/>\n2- Demonopolisierung:<br \/>\nSowohl die Verwaltung als auch die Wirtschaft sollten dezentralisiert<br \/>\nund demonopolisiert werden, um jegliche \u00f6konomische<br \/>\nMachtkonzentration, die wesentlich f\u00fcr den Aufstieg des Faschismus<br \/>\nund die Vorbereitung des Weltkrieges war, zu zerschlagen. Im<br \/>\nAbkommen hei\u00dft es: \u201eIn praktisch k\u00fcrzester Frist ist das deutsche<br \/>\nWirtschaftsleben zu dezentralisieren mit dem Ziel der Vernichtung der<br \/>\nbestehenden \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Konzentration der Wirtschaftskraft,<br \/>\ndargestellt insbesondere durch Kartelle, Syndikate, Trusts und andere<br \/>\nMonopolvereinigungen.\u201c<br \/>\n3- Demilitarisierung:<br \/>\nSie hatte den vollst\u00e4ndigen Abbau der Armee und die Abschaffung<br \/>\njeglicher deutscher R\u00fcstungsindustrie zum Ziel, damit von<br \/>\nDeutschland nie wieder die Gefahr eines milit\u00e4rischen Angriffs<br \/>\nausgehen konnte. Beim Wirtschaftsleben sollte das Hauptgewicht auf<br \/>\ndie Friedensindustrie gelegt werden.<br \/>\n4- Demokratisierung!<br \/>\nAlle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens \u2013 von der Bildung bis zur<br \/>\nPolitik \u2013 sollten demokratisiert werden. Zitat: \u201eDas Erziehungswesen<br \/>\nin Deutschland mu\u00df so \u00fcberwacht werden, da\u00df die nazistischen und<br \/>\nmilitaristischen Lehren v\u00f6llig entfernt werden und eine erfolgreiche<br \/>\nEntwicklung der demokratischen Ideen m\u00f6glich gemacht wird.\u201cIn diesem Sinne ist die Geschichte lehrreich und orientierend f\u00fcr das<br \/>\nheutige Handeln aller Friedenskr\u00e4fte und treibt uns auch heute an.<br \/>\nHeute haben die Kriegsprofiteure der R\u00fcstungsindustrie und die<br \/>\nKriegstreiber in der Regierung massiv damit zu k\u00e4mpfen, dass die<br \/>\nBev\u00f6lkerung, dieser L\u00fcmmel, die L\u00fcgen nicht \u00fcberzeugend findet, mit<br \/>\ndenen die Kriegspolitik legitimiert werden soll: R\u00fcstung und Krieg<br \/>\nhaben mit Humanit\u00e4t und Verantwortung nichts zu tun, sondern mit<br \/>\nwirtschaftlichen und geostrategischen Interessen, da mag unser<br \/>\nBundespastor predigen, wie er will.<br \/>\nDas aktuelle \u201eB\u00fcndnis der Eliten\u201c versucht daher umso mehr, die<br \/>\nK\u00f6pfe dort f\u00fcr seine Kriegspropaganda zu gewinnen, wo sie gebildet<br \/>\nwerden: in Schulen und Hochschulen. Zu Beginn der Krise 2008<br \/>\nhaben sich daher 100 Vertreter aus Wirtschaft, Bundeswehr und<br \/>\nPolitik als \u201eCeller Trialog\u201c getroffen und beraten, was unternommen<br \/>\nwerden muss, um die Zustimmung zur Kriegspolitik wiederherstellen.<br \/>\nZitat:<br \/>\n\u201eWir brauchen eine intensivere sicherheitspolitische Debatte in<br \/>\nDeutschland, um die Bedeutung von Sicherheit f\u00fcr die Zukunft unseres<br \/>\nLandes und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr<br \/>\nverbreitern zu k\u00f6nnen. (&#8230;) Dar\u00fcber hinaus wollen wir aktiv darauf<br \/>\nhinwirken, dass der sicherheitspolitische Dialog auch in Forschung<br \/>\nund Lehre, insbesondere an unseren Hochschulen, gest\u00e4rkt wird, z.B.<br \/>\ndurch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren und durch einen<br \/>\ndauerhaften, praxisorientierten und wissenschaftlichen Austausch<br \/>\nzwischen Wirtschaft und Bundeswehr.\u201c<br \/>\nAber auch das geht nach hinten los: Seit 2008 gibt es mittlerweile<br \/>\nbundesweit an Hochschulen Initiativen von Studierenden und<br \/>\nMitarbeiterInnen, die gegen die Kriegspolitik aufkl\u00e4ren und daf\u00fcr<br \/>\nwirken, dass die gemeinsame Arbeit zu Frieden, einer zivilen<br \/>\nEntwicklung der Gesellschaft und zur Verbesserung der<br \/>\nLebensbedingungen beitr\u00e4gt. Mit der Einf\u00fchrung von \u201eZivilklauseln\u201c<br \/>\nsollen sich Hochschulen selbst dazu verpflichten. Mittlerweile gibt es<br \/>\nbundesweit 26 Zivilklauseln an wissenschaftlichen Einrichtungen \u2013und in den Landeshochschulgesetzen von Nordrhein-Westfalen und<br \/>\nBremen konnte die Zivilklausel ebenso erk\u00e4mpft werden.<br \/>\nVor zwei Wochen haben sich die Universit\u00e4ten K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf<br \/>\nin ihren Grundordnungen dazu verpflichtet, zu Frieden, Demokratie<br \/>\nund Nachhaltigkeit in der Welt beizutragen. An der Uni D\u00fcsseldorf<br \/>\nhei\u00dft es zum Beispiel:<br \/>\n\u201eForschung, Lehre und Studium an der Heinrich-Heine-Universit\u00e4t<br \/>\nD\u00fcsseldorf sind friedlichen Zielen verpflichtet, sie tragen zur<br \/>\nV\u00f6lkerverst\u00e4ndigung bei und erfolgen in der Verantwortung f\u00fcr eine<br \/>\nnachhaltige Entwicklung der nat\u00fcrlichen und sozialen<br \/>\nLebensgrundlagen.\u201c<br \/>\nDiese Art der Verantwortung ist ein direktes Kontra zur<br \/>\nVerantwortung von Kriegspr\u00e4sident Gauck, in aller Welt milit\u00e4risch<br \/>\neinzugreifen. Entscheidend ist, dass sich \u00fcberall erweiterte<br \/>\nFriedensambitionen zu eigen gemacht werden, das hat Sprengkraft.<br \/>\nDenn das humanistische Engagement und die Aufkl\u00e4rung f\u00fcr eine<br \/>\nWelt des Friedens und der Solidarit\u00e4t bringen jetzt schon das<br \/>\norganisierte T\u00f6ten und das Gesch\u00e4ft mit dem Krieg in Bedr\u00e4ngnis.<br \/>\nIndem neu an Hochschulen begonnen wird, zu diskutieren, was<br \/>\nKriegsursachen sind und welche Voraussetzungen f\u00fcr Frieden<br \/>\ngeschaffen werden m\u00fcssen, treten Hochschulmitglieder aus der Enge<br \/>\nder verordneten \u201eVermarkte-dich\u201c-Ideologie und entsprechender<br \/>\nBescheidenheit heraus. Nicht mehr die Friedensfreunde, sondern die<br \/>\nR\u00fcstungsforscher m\u00fcssen sich rechtfertigen. Das bekommt die<br \/>\nR\u00fcstungsindustrie jetzt schon zu sp\u00fcren: Sie beklagte sich auf einer<br \/>\nKonferenz zu \u201eAngewandter Forschung f\u00fcr Verteidigung und<br \/>\nSicherheit\u201c Anfang 2014, dass sich leider ihre Bedingungen durch die<br \/>\nAusgrenzung milit\u00e4rischer Forschung aufgrund von Erfolgen der<br \/>\nZivilklauselbewegung an manchen Hochschulen verschlechtert haben.<br \/>\nThomas Weise von Rheinmetall Defence erkl\u00e4rte, man m\u00f6chte aber<br \/>\nweiter mit Sicherheitsforschern an den Hochschulen bei \u2013 Zitat \u2013<br \/>\n\u201eAnzucht, Aufzucht und Genu\u00df\u201c neuer Waffensysteme<br \/>\nzusammenarbeiten.Die Alternative zu einer derartigen Dumpfheit und Garstigkeit sind<br \/>\nwir selbst! Gegen R\u00fcstungsexporte, R\u00fcstungsproduktion und<br \/>\nKriegseins\u00e4tze. F\u00fcr Abr\u00fcstung, R\u00fcstungskonversion und eine<br \/>\nWissenschaft f\u00fcr den Frieden, f\u00fcr zivile Konfliktregulierung und<br \/>\naufgekl\u00e4rtes solidarisches Denken und Handeln. Wir m\u00fcssen und<br \/>\nk\u00f6nnen die Geschichte gemeinsam in die H\u00e4nde nehmen!<br \/>\nNichts anderes ist menschlich und Genuss.<\/p>\n<p>4.\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 April\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 2015<br \/>\nSenta\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Pineau,\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Arbeitskreis\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 Zivilklausel\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0 K\u00f6ln<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Friedensfreunde, vor 70 Jahren gelang die Befreiung der Menschheit von den Gr\u00e4ueln des faschistischen Nazi-Regimes. 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