{"id":8628,"date":"2015-08-11T09:51:55","date_gmt":"2015-08-11T07:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=8628"},"modified":"2015-08-11T09:54:04","modified_gmt":"2015-08-11T07:54:04","slug":"rede-von-ariane-dettloff-am-hiroshima-gedenktag-am-6-august-in-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.friedenkoeln.de\/?p=8628","title":{"rendered":"Rede von Ariane Dettloff am Hiroshima-Gedenktag am 6. August in K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eAtomwaffen sind inakzeptabel. \u2026Wenn man sie nicht los wird, werden sie <\/em><br \/>\n<em>fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch eingesetzt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das sagt Michail Gorbatschow zum heutigen 70. Jahrestag des<br \/>\nAtombombenabwurfs auf Hiroshima \u2013 nachzulesen im aktuellen Spiegel-Heft<br \/>\n\u201eGeschichte\u201c \u2013 \u201eDas Zeitalter der nuklearen Bedrohung\u201c. Vollkommen<br \/>\ninakzeptabel, das finden auch die Aktivistinnen und Aktivisten der<br \/>\nKampagne \u201eB\u00fcchel 65\u201c, mehr als 450 Menschen, die sich von M\u00e4rz bis Mai<br \/>\n2015 an Blockaden des deutschen Atomwaffenst\u00fctzpunkts B\u00fcchel in der<br \/>\nEifel beteiligt haben. An 65 Tagen sollten m\u00f6glichst viele Blockaden<br \/>\nstattfinden. Ich habe dabei mitgemacht. Mit der Gruppe \u201eDFG\/VK K\u00f6ln und<br \/>\nFriends\u201c haben wir am 9. April den Fliegerhorst des<br \/>\nLuftwaffengeschwaders 33 der Bundeswehr rund 100 km s\u00fcdwestlich von K\u00f6ln<br \/>\nin der N\u00e4he von Cochem an der Mosel blockiert.<\/p>\n<p>Acht Menschen brachen kurz nach f\u00fcnf Uhr morgens im Dunkeln unter einem<br \/>\ngl\u00e4nzenden Halbmond auf, um den Normalbetrieb von Tornado-Piloten der<br \/>\nBundeswehr und den US-amerikanischen Bombenh\u00fctern zu behindern. 20<br \/>\nAtombomben des Typs B-61 lagern hier, so wird vermutet. Ihre genaue Zahl<br \/>\nh\u00e4lt die Nato streng geheim. Eine einzige dieser Bomben besitzt<br \/>\njedenfalls die 13fache Sprengkraft der Bombe von Hiroshima 1945 \u2013 die<br \/>\nAmerikaner hatten sie liebevoll \u201elittle Boy\u201c genannt, \u201ekleiner Junge\u201c.<br \/>\nDamals starben allein von August bis Dezember 140 000 Menschen. Die<br \/>\n\u00dcberlebenden litten an furchtbaren Krankheiten durch die radioaktive<br \/>\nVerstrahlung, manche leiden noch bis heute, zum Beispiel auch der<br \/>\nunerm\u00fcdliche Anti-Atom-Streiter Kazuo Soda, der so oft am<br \/>\nHiroshima-Gedenktag hier in K\u00f6ln als Hibakusha zu uns gesprochen hat \u2013<br \/>\nHibakusha, so hei\u00dfen in Japan die \u00dcberlebenden der Atombomben auf<br \/>\nHiroshima und Nagasaki.<\/p>\n<p>Weltweit sind heute 16 000 Atomsprengk\u00f6pfe stationiert, genug, um die<br \/>\nMenschheit und unseren Planeten mehrfach zu vernichten. Und die<br \/>\nAtombomben in B\u00fcchel werden sagar modernisiert statt abgezogen, wie es<br \/>\nsogar der Bundestag 2010 verlangt hat. Sie sollen lenkbar werden statt<br \/>\neinfach nur zu fallen. So k\u00f6nnen sie dann laut US-Strategen besser und<br \/>\npr\u00e4ziser eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Es ist ja immer noch so: die Nato-Strategie sieht den Ersteinsatz von<br \/>\nAtomwaffen vor, um einem vermuteten Angriff des Gegners zuvorzukommen.<br \/>\nDabei sind wir in der Vergangenheit schon mehrfach knapp an einem<br \/>\nversehentlich ausgel\u00f6sten Atomkrieg vorbeigeschlittert.. Angesichts der<br \/>\nKrise um die Ukraine ist die Gefahr, dass Atomwaffen tats\u00e4chlich<br \/>\neingesetzt werden k\u00f6nnten, enorm gestiegen. Wladimir Putin hat<br \/>\nangek\u00fcndigt, 40 interkontinentale Atomraketen neu zu stationieren. Und<br \/>\ndie USA wollen ihr gesamtes Atomwaffenarsenal modernisieren. Derzeit<br \/>\ntrainieren sie den Bombenabwurf bei Nato-Man\u00f6vern in Polen .<br \/>\nEin Atombomben-Standort wie B\u00fcchel hier in der Eifel bildet nat\u00fcrlich<br \/>\nein potentielles Angriffsziel f\u00fcr jeden bedrohten Staat \u2013 und f\u00fcr<br \/>\ndurchgeknallte Terroristen.<\/p>\n<p>Aber in K\u00f6ln ist diese Gefahr bis heute kaum bekannt. Ich habe im<br \/>\nVorfeld unserer Aktion Zivilen Ungehorsams mit vielen Menschen dar\u00fcber<br \/>\ngesprochen. Die meisten waren v\u00f6llig erstaunt. Kein allzu gro\u00dfes Wunder,<br \/>\ndenn die Massenmedien halten sich bedeckt. Schlie\u00dflich gibt es ja aus<br \/>\nB\u00fcchel kaum Neuigkeiten zu berichten. Der Aktion \u201eB\u00fcchel65\u201c ist es aber<br \/>\ndoch gelungen, das Thema wieder in Presse, Funk und Fernsehen zu<br \/>\nbringen, wenn auch nicht in dem Ma\u00df wie erhofft. Vor allem regionale<br \/>\nMedien haben reagiert.<\/p>\n<p>Unsere kleine Blockadegruppe, die auf die in B\u00fcchel bei Cochem lauernde<br \/>\nGefahr aufmerksam machen wollte, war gut vorbereitet. Der Kinderarzt und<br \/>\nAnti-Atom-Aktivist Ernst Ludwig Iskenius hatte uns am Vorabend \u00fcber die<br \/>\nVerh\u00e4ltnisse vor Ort, \u00fcber die Taktik der Polizei und \u00fcber die<br \/>\njuristischen Rahmenbedingungen informiert.<br \/>\nSo wussten wir, dass laut Bundesverfassungsgericht eine Blockade nicht<br \/>\nohne weiteres als N\u00f6tigung und damit als Straftat gilt. Sondern sie ist,<br \/>\nwie in unserem Fall, als Sonderform einer \u00f6ffentlichen Versammlung<br \/>\nanzusehen, die der Meinungsbildung dient. Die Polizei sieht allerdings<br \/>\nden ungehinderten Betrieb der T\u00f6tungsmaschinerie im Fliegerhorst als<br \/>\nh\u00f6heres Rechtsgut.<\/p>\n<p>Um unsere Chancen zu erh\u00f6hen, \u00fcberhaupt das Haupttor des Fliegerhorsts<br \/>\nzu erreichen, hatten wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir sa\u00dfen kaum<br \/>\nzehn Minuten auf der Zufahrtsstra\u00dfe, als die Polizei uns auffordert, die<br \/>\nStra\u00dfe zu r\u00e4umen. Immerhin hat der morgendliche Verkehr sich schon vor<br \/>\nuns gestaut. Angeblich bilden wir, so der diensthabende Beamte \u2013 Zitat &#8211;<br \/>\n\u201eeine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit und Ordnung\u201c. Wir wenden<br \/>\nein: \u201eDie Atombomben offenbar nicht!\u201c Der Einsatzleiter l\u00f6st unsere<br \/>\nbeiden Sitzblockaden kurzerhand auf, er l\u00e4sst die Personalien der<br \/>\n\u201eT\u00e4terInnen\u201c &#8211; in Anf\u00fchrungszeichen \u2013 feststellen. Er l\u00e4sst<br \/>\nPlatzverweise erteilen und hartn\u00e4ckig Zivilen Ungehorsam Leistende von<br \/>\nder Stra\u00dfe r\u00e4umen. Bisher haben wir aber noch keinerlei Anh\u00f6rungsb\u00f6gen<br \/>\noder richterliche Post erhalten. So weit bekannt, sind bis heute erst<br \/>\nzwei Bescheide wegen Polizeieinsatzkosten bei Teilnehmenden der<br \/>\nBlockaden im Rahmen von \u201eB\u00fcchel 65\u201c eingegangen. Dagegen wurde<br \/>\nWiderspruch eingelegt. Die Betroffenen werden weiter juristisch beraten<br \/>\nund unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Unsere Gruppe \u201eDFG\/VK und Friends\u201c hat dann noch bis zw\u00f6lf Uhr mittags<br \/>\nauf dem Verkehrskreisel vor dem Haupttor zum Atomwaffendepot unsere<br \/>\nTransparente hochgehalten. \u201eAtomwaffenfrei jetzt\u201c stand darauf, \u201eUnsere<br \/>\nZukunft atomwaffenfrei\u201c und \u201eAtombomben raus!\u201c Mit durchweg unbewegten<br \/>\nMinen fuhren die Soldaten und das Zivilpersonal des<br \/>\nAtomwaffenst\u00fctzpunkts daran vorbei. Der eine und die andere winkten uns<br \/>\naber auch freundlich zu. Es gibt dort auch zivilen Durchgangsverkehr, so<br \/>\ndass unsere Botschaft nicht nur Bundeswehr-Personal erreicht hat. Das<br \/>\nTraurige ist allerdings: In der strukturschwachen Gegend rund um den<br \/>\nFliegerhorst spricht sich kaum jemand aus der Bev\u00f6lkerung dagegen aus.<br \/>\nWegen der Arbeitspl\u00e4tze \u2026\u00a0 Insgesamt 20 Tornado-Flugzeuge, mit denen<br \/>\nBundeswehrpiloten hier den Atomkrieg \u00fcben, donnerten w\u00e4hrend unserer<br \/>\nAktion \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinweg. Ein grausames Get\u00f6se!<br \/>\nWir waren nicht die einzige K\u00f6lner Gruppe, die sich an \u201eB\u00fcchel65\u201c<br \/>\nbeteiligt hat. Auch Vertreter_innen von f\u00fcnf selbstverwalteten Betrieben<br \/>\nhatten einen Blockadetermin \u00fcbernommen, als Betriebsausflug der<br \/>\nbesonderen Art: Die Stadtrevue hatte aufgerufen, die Sozialistische<br \/>\nSelbsthilfe M\u00fclheim SSM, das Caf\u00e9 Fatsch aus Kalk, das Baukollektiv und<br \/>\nVia, eine Verkehrsplanungsgenossenschaft mit dem Schwerpunkt Fahrradwege.<\/p>\n<p>Die w\u00e4hrend der \u201eB\u00fcchel65\u201c-Blockaden praktizierte Polizei-Taktik der<br \/>\nDeeskalation ist nicht ungeschickt: Auf diese Weise bleibt n\u00e4mlich die<br \/>\nMedienaufmerksamkeit begrenzt. Der Skandal, dass in B\u00fcchel deutsche<br \/>\nSoldaten jeden Werktag den Atombombenabwurf \u00fcben, bleibt weithin unbekannt.<\/p>\n<p>\u201eB\u00fcchel 65\u201c dauerte vom 26. M\u00e4rz , dem Tag, an dem vor f\u00fcnf Jahren der<br \/>\nBundestag den Abzug der Atomwaffen aus B\u00fcchel gefordert hat, bis zum 29.<br \/>\nMai 2015. Das war der Tag, an dem die \u00dcberpr\u00fcfungskonferenz zum<br \/>\nAtomwaffensperrvertrag in New York zu Ende ging. Wie vorauszusehen<br \/>\nleider ohne Ergebnis. Vor allem weigern sich die f\u00fcnf<br \/>\nHaupt-Atomwaffenstaaten weiterhin, ihre Vertragspflicht zu erf\u00fcllen und<br \/>\nihr Atomwaffenarsenal abzubauen.\u00a0 \u2026<\/p>\n<p>35 Gruppen haben sich an der Aktion \u201eb\u00fcchel65\u201c beteiligt. Sie kamen<br \/>\nunter anderem auch aus Berlin, aus Bremen, Hamburg und Kiel, aus Mainz,<br \/>\nMutlangen, Nottuln im M\u00fcnsterland und aus Rostock, aus Saarbr\u00fccken und<br \/>\naus Stuttgart. Sie musizierten, sangen und lasen Texte vor. Ein<br \/>\nFreundeskreis hatte eine Geburtstagsfeier blockierend vor dem Haupttor<br \/>\nzum Atomwaffendepot gestaltet. Ein Gottesdienst wurde auf der Zufahrt<br \/>\nabgehalten. AktivistInnen des Jugendnetzwerks f\u00fcr politische Aktionen<br \/>\n\u201eJunepa\u201c versperrte mit hohen Dreibeinen \u2013 sogenannten Tripods \u2013 die<br \/>\nZufahrt. Mitglieder von \u201eIPPNW \u2013 Internationale \u00c4rzte f\u00fcr die Verh\u00fctung<br \/>\ndes Atomkriegs, \u00c4rzte in sozialer Verantwortung\u201c beteiligten sich teils<br \/>\nin Berufskleidung. Der Vers\u00f6hnungsbund unterbrach seine Jahrestagung f\u00fcr<br \/>\neine Blockadeaktion, bei der das gesamte Gel\u00e4nde \u00fcber zwei Stunden<br \/>\nv\u00f6llig verschlossen war. Eine Gruppe der \u201eLebenslaute\u201c gab ein<br \/>\nBlockadekonzert, und eine franz\u00f6sische Theatergruppe bot eine eigene<br \/>\nPerformance. Den H\u00f6hepunkt und Abschluss von \u201eB\u00fcchel65\u201c bildete<br \/>\nschlie\u00dflich die \u201eZahnb\u00fcrstenblockade\u201c. Dazu hatten 40 von insgesamt 70<br \/>\nBlockierenden demonstrativ ihre Zahnb\u00fcrste mitgebracht als Zeichen: \u201eIch<br \/>\nbin bereit, mich dem Atomwaffenbetrieb in B\u00fcchel so lange zu<br \/>\nwidersetzen, bis sie mich \u201ein Gewahrsam\u201c nehmen\u201c. In \u201eGewahrsam\u201c der<br \/>\nPolizei, wie es so nett hei\u00dft. Der kann n\u00e4mlich bis zum Folgetag dauern.<br \/>\nAber nach sechs Stunden im Gefangenenbus kamen schlie\u00dflich auch die<br \/>\nletzten AktivistInnen von \u201eB\u00fcchel65\u201c wieder frei.<\/p>\n<p>In der Bilanz des Tr\u00e4gerkreises von B\u00fcchel65 hei\u00dft es:<br \/>\n\u201eDie Atomwaffen lagern noch in B\u00fcchel. Auch eine weltweite \u00c4chtung ist<br \/>\nnoch nicht erreicht. Aber wenn sich immer wieder Menschen dem Wahnsinn<br \/>\nin den Weg setzen, wird es uns irgendwann gelingen, ohne Atomwaffen zu<br \/>\nleben.\u201c<\/p>\n<p>Weitere Information zu den 65-Tage B\u00fcchel-Blockaden:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.buechel-atomwaffenfrei.de\/buechel65\/\">http:\/\/www.buechel-atomwaffenfrei.de\/buechel65\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAtomwaffen sind inakzeptabel. \u2026Wenn man sie nicht los wird, werden sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch eingesetzt.\u201c Das sagt Michail Gorbatschow zum heutigen 70. 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