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REWE kooperiert mit der Bundeswehr

Der Vorstandsvorsitzende des Handels- und Touristikkonzerns REWE, Lionel Souque und der zuständige Staatssekretär des Bundesministeriums für Verteidigung Gerd Hoofe haben am 11. 10. eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Vgl.: https://xyqom.german-foreign-policy.com/news/detail/7422/

Ich sehe es als einen Erfolg für uns Pazifisten, dass die Bundeswehr solche Mühe hat, Menschen zu finden, die bereit sind, für wirtschaftliche und Macht-Interessen zu töten und ihr Leben zu riskieren.

Ein Versuch der Bundeswehr zur Lösung ihrer Rekrutierungsprobleme sind solche Kooperationsabkommen. Nun stellt sich die Frage, ob wirklich alle Mitarbeiter von REWE Reservedienste für die Bundeswehr leisten wollen, und ob alle Kunden mit dieser Verstrickung ihrer zivilen Einkäufe in die weltweite Kriegsführung Deutschlands einverstanden sind.

Für REWE-Mitarbeiter könnten sich üble Gewissenskonflikte ergeben, wenn die Konzernleitung von ihnen verlangt, Reservedienste für die Bundeswehr zu leisten. Ergeben sich hier für die Bundeswehr Möglichkeiten, der Art.4 Abs. 3 unseres Grundgesetzes zu umgehen, indem bestimmte Arbeiten für die Kriegführung nicht mehr von Beschäftigten der Bundeswehr, sondern von Beschäftigten kooperierender Konzerne erledigt werden?

Harald Fuchs

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