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Harald Fuchs: Zeit des Friedens, der Verständigung und der weltweiten Abrüstung erschien in Reichweite

Von Stefanie Intveen. Harald Fuchs, langjähriger Sprecher der DFG-VK Gruppe Köln, schildert seine persönlichen Erinnerungen an die Friedensarbeit der Gruppe bis zum Ende des Kalten Kriegs.

Ariane Detloff und Harald Fuchs, DFG-VK Gruppe Köln, bei einer Friedensaktion. Wer das Foto wann und wo aufgenommen hat, konnte nicht genau bestimmt werden. Für Hinweise sind wir dankbar.

Wer heute über die deutsche Friedensbewegung spricht, erinnert nicht selten mit wehmütigem Unterton an die 1980er Jahre, als Hunderttausende Menschen für Frieden und atomare Abrüstung auf die Straße gegangen seien. Den Massenprotesten war jedoch über Jahre hinweg eine stetige und hartnäckige ehrenamtliche Arbeit an der Basis vorausgegangen, die im kollektiven Gedächtnis nicht so stark haften geblieben ist.

Harald Fuchs war bei vielen kleinen und großen Aktionen als Mitorganisator und Teilnehmer dabei. Das Abflauen der Friedensbewegung am Ende des Kalten Kriegs setzt er in Beziehung zu den erreichten Erfolgen:

Mit der Unterzeichnung des INF-Vertrages durch die USA und die Sowjetunion 1987 und mit dem Abzug und der Verschrottung der atomaren Mittelstreckenraketen setzten eine Beruhigung und ein Abflauen der Friedensbewegung ein. Der Ost-West-Gegensatz erschien dank des „neuen
Denkens“ des sowjetischen Generalsekretärs Gorbatschow überwindbar, eine Zeit des Friedens, der Verständigung und der weltweiten Abrüstung erschien in Reichweite. 

Hier ist sein vollständiger Bericht.