MAYORS FOR PEACE

Städtebündnis gegen Atomwaffen weltweit
Die Friedensfahne weht am 8. Juli auch in Köln
Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet, um die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern, deren Ächtung und Abschaffung zu erreichen. Über 900 Städte und Kommunen in Deutschland gehören diesem Netzwerk, Mayors for Peace an, weltweit mehr als 8100 Städte in über 166 Staaten. Mit dem Hissen der Flagge der Mayors for Peace auf dem Alter Markt am historischen Rathaus an jedem 8. Juli appelliert auch unser Oberbürgermeister Torsten Burmester an die Staaten der Welt, Atomwaffen endgültig abzuschaffen.
Wir, der Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki des Kölner Friedensforums, begrüßen, dass auch Köln zu dem Bündnis gehört und laden ein zur
Kundgebung auf dem Alter Markt
Mittwoch, 8. Juli 2026 15:00 Uhr
Infos – Musik – Aktion – Begegnung
Herr Burmester im August 2025: „Köln ist seit vielen Jahren Mitglied im Netzwerk Mayors for Peace. Dieses Zeichen der internationalen Solidarität ist mir wichtig, Köln soll sichtbar Teil dieser weltweiten Bewegung bleiben… Als Kölner Oberbürgermeister habe ich keine direkte Einflussmöglichkeit auf die Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung. Gleichwohl halte ich es für notwendig, dass die Stimme der Kommunen gehört wird, wenn es um Frieden und Abrüstung geht. Deshalb werde ich mich gemeinsam mit den anderen Mitgliedsstädten im Bündnis Mayors for Peace dafür einsetzen, dass die Bundesregierung den Weg zu einer atomwaffenfreien Welt aktiv unterstützt…Köln soll ein sichtbares Zeichen für ein friedliches Miteinander setzen – lokal wie international
Es ist Zeit für Deutschlands Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag!
Auf dem Fliegerhorst bei Büchel in der Eifel, nur 115 km vom Kölner Rathaus entfernt, lagern seit 1965 Atomwaffen der USA – im Rahmen der sog. „nuklearen Teilhabe“. Hier üben deutsche Piloten den Einsatz dieser unmenschlichen Waffen. Der über eine Milliarde teure Umbau für die Stationierung der neuen F-35-Atombomber aus den USA ist abgeschlossen, die Atombomben sollen durch zielgenauere und in der Endphase lenkbare neue B61-12 Bomben ersetzt werden – so wird die Einsatzschwelle weiter gesenkt. Angesichts von Putins Drohungen mit dem Einsatz von Atombomben im Ukrainekrieg, dem steigenden Wettrüsten der großen Atomwaffenstaaten USA, Russland und China, den gekündigten internationalen Abkommen zur nuklearen Abrüstung wird die Hemmschwelle zum Einsatz dieser völkerrechtswidrigen Waffen gesenkt und der Eindruck eines beherrschbaren Risikos erweckt.
Atomwaffenverbotsvertrag statt nuklearer Teilhabe
Am 22. Januar 2021 trat der Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) der UNO in Kraft. Dieser Vertag wurde notwendig, da die Atomwaffenstaaten sich seit über 50 Jahren weigern, der Verpflichtung zu vollständiger nuklearer Abrüstung gemäß dem Nichtverbreitungsvertrag nachzukommen. Der Vertrag ist völkerrechtlich bindend – wir fordern den Beitritt Deutschlands zum AVV.

Flyer zum Download: Flyer-Flaggentag-8-7-2026

