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Antifaschistische Initiativen und Netzwerke beschließen Großmobilisierung gegen Rassismus und Salafismus!

 

images (1)Kundgebung mit Redebeiträgen und musikalischen Darbietungen am 26.10.14
zwischen 13:00 – 18:00 h auf der Domplatte angemeldet.
Auf einem sehr gut besuchten Initiativentreffen beschlossen am Donnerstag
diverse antifaschistische Gruppen und Netzwerke eine breite und kraftvolle
Mobilisierung gegen das von extrem rechten Parteifunktionären, Neonazis
und Hooligans organisierte Großtreffen der „Hooligans gegen Salafisten“
am 26.10.2014 in Köln.
Die Kundgebung wird nicht nur ein deutliches und kraftvolles Zeichen
gegen Rassismus setzen, sondern auch ein eine klare Kampfansage gegen
Salafismus und religiöse Intoleranz aussprechen.
Thomas Müller, Sprecher des Aktionsbündnisses: „Wir waren in den letzten
Wochen immer wieder zusammen mit vielen kurdischen Menschen auf der Straße,
um gegen den menschenverachtenden Terror des IS zu demonstrieren. Wenn jetzt
Nazis und rechte Hooligans meinen die berechtigte Wut gegen die Salafisten
ausnutzen zu können, um menschenverachtenden Rassismus auf die Straße zu tragen,
werden wir uns dem mit aller Entschiedenheit entgegenstellen.
In einem Appell richtete sich Müller auch an potentielle Teilnehmer der
rechten Kundgebung am 26.10.2014
„Wir wissen, dass nicht alle Menschen, die an dieser Veranstaltung
teilnehmen wollen Neonazis sind.
Dennoch bleibt festzuhalten: Die Veranstaltung wird von einem bekannten
extrem rechten Parteifunktionär (Dominik Roeseler, Pro NRW) organisiert.
Es gibt keine Abgrenzung gegen Nazis – im Gegenteil ist ausdrücklich jeder
willkommen an der Veranstaltung teilzunehmen. Da ist es nicht verwunderlich,
dass mittlerweile gewaltbereite Neonazis ihr Erscheinen angekündigt haben.
Jeder der trotzdem an der Veranstaltung teilnimmt, sollte sich bewusst sein,
dass er sich von Neonazis und rechten Parteifunktionären vor ihren braunen
Karren spannen lässt.
Wir werden am 26.04. 2014 ein kraftvollen Zeichen gegen all diejenigen
setzten die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion und Hautfarbe
verfolgen. Widerstand gegen Salafismus geht nur ohne Faschismus!“
Kein Veedel für Rassismus
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