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Deutsche Piloten üben täglich den Atombomben-Abwurf

Leserbrief zu „Mein Gott, was haben wir getan?“ im „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom 06.08.2015

Eine informative Reportage, die keinen Zweifel daran läßt, dass es
militärische Interessen waren, die sich gegen alle menschliche Venunft
durchsetzten. Die Hiroshima-Bombe musste gezündet werden, um die
Forschungsgelder zu rechtfertigen und Russland zu dominieren.
Redakteur Finn Mayer-Kuckuck berichtet, dass heute noch eine Mehrheit
der US-Bevölkerung hinter den Abwürfen der Atombomben auf Japan stehe.
Erschreckend für mich.

Wann wird in ihrer Zeitung zu lesen sein, dass in Deutschland dagegen
eine große Mehrheit gegen Atomwaffen ist? Und dass trotzdem im Eifler
Fliegerhorst Büchel, 120 km von Köln entfernt, deutsche Piloten
täglich in ihren Tornados den Abwurf von US-Atombomben üben.
Friedensaktivist*innen blockieren dort immer wieder die Tore, während
die Bundesregierung völkerrechstwidrig daran festhält, trotzdem vor
Jahren der Bundestag dass Gegenteil beschlossen hat. Es scheinen auch
in der BRD die militärischen Interessen zu überwiegen, die mehr als
einmal die Welt in die Katastrophe trieben.

Heinz Weinhausen

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