Ariane Dettloff zur #Drohnendebatte: “Bester Schutz deutscher Soldat*innen wäre zu Hause zu bleiben.”

Wir veröffentlichen einen Leserbrief zu dem am 11.12.2020 im Kölner Stadtanzeiger erschienener Artikel von Matthias Koch “Alarm, die Drohnen kommen” über den Drohnenkrieg in Berg-Karabach. #Drohnendebatte


Kopfporträt einer fröhlich in die Kamera lächelnden hübschen Dame mit dicken welligen, über Schulter langen weißen Haaren, die unter einem dunkelblauen Hut mit breiter weicher Krempe hervorquellen.

Ariane Dettloff bei der Kundgebung “Abrüsten statt Aufrüsten” am 3.11.2018 auf dem Wallrafplatz Köln. Foto: Stefanie Intveen.

Ariane Dettloff, Köln. Bewaffnete Drohnen sind Angriffswaffen, während unser Grundgesetz – gerade als Konsequenz zweier von Deutschland ausgegangener Weltkriege – bestimmt, dass die Bundeswehr „zur Verteidigung“ dienen soll. Diese Drohnen verursachen extralegale Hinrichtungen auch von Zivilist*innen, wie man in Afghanistan und im Irak beobachten konnte. Als Konsequenz steigt die Gefahr durch terroristische Anschläge dort, aber auch hier. Das Argument der Befürworter*innen der Anschaffung solcher Mordwaffen für die Bundeswehr, sie dienten dem Schutz der eigenen Soldat*innen, ist als trügerisch, wenn nicht gar zynisch zu bewerten. Der beste Schutz der Soldat*innen wäre zweifellos, niemanden zu attackieren, sondern zu Hause zu bleiben. Deutsche Großmachtgelüste haben schon zweimal verheerende Folgen gehabt. Das Beispiel Costa Ricas, das seine Armee abgeschafft und die eingesparten Finanzmittel u. a. in sein Bildungssystem investiert hat, sollte uns zu denken geben. Abrüsten statt Aufrüsten ist gerade angesichts von Klimakatastrophe und Pandemie dringend geboten!

 

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