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Keine deutsche Kriegsbeteiligung in Syrien – nur Frieden schafft Frieden!

Das Studierendenparlament der Universität zu Köln lehnt die von der
großen Koalition beschlossene Beteiligung am militärischen Einsatz in
Syrien entschieden ab. Der von George W. Bush 2001 ausgerufene „Krieg
gegen den Terror“ hat nicht zu einer Verminderung des Terrorismus,
sondern zu einer Steigerung von Hass und religiösem Fanatismus geführt
und dadurch den Terror befeuert. Solidarisch zeigt sich das
Studierendenparlament mit allen Kräften,
die sich in Syrien, Frankreich und anderswo gegen die Eskalation der
Gewalt einsetzen und mit Herz und Verstand für deren Überwindung
wirken, indem sie auf Humanität, Zivilisierung und Verständigung
setzen und für die Verbesserung der Lebensbedingungen wirken. Dagegen
kann die geplante Gewalteskalation nur den Warlords, Kriminellen,
Söldnern und Fanatikern nützen, die den sogenannten
„Islamischen Staat“ bilden. Krieg bringt keinen Frieden

Mehr als ein Million Tote des „Kriegs gegen den Terror“, massenhaft
verwundete Menschen und Traumatisierte auf beiden Seiten sind das
Verbrechen, das zu allererst beendet werden muss, um den Terror den
ideologischen Nährboden zu entziehen. Außerdem muss der sogenannte IS
finanziell und durch den
Warenaustausch jeder Art (Waffen, Öl etc.) ausgetrocknet werden,
Bewegungen von Kämpfern über die Anrainerstaaten müssen unterbunden
werden. Statt Milliarden für Rüstung, Krieg und "Flüchtlingsabwehr"
auszugeben soll das „gesparte“ Geld für den Wiederaufbau der
zerstörten Länder, eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen und
die Verbesserung der
Lebensbedingungen weltweit eingesetzt werden. Das
Studierendenparlament spricht sich zudem gegen Embargo Maßnahmen in
der Region aus, da diese die Zivilbevölkerung treffen.


Ihr findet den Beschluss auf der Seite des Kölner Studierendenparlaments:

http://www.stupa.uni-koeln.de/download/beschl%C3%BCsse/beschluesse_2016_61._studierendenparlament/Keine-deutsche-Kriegsbeteiligung-in-Syrien-.pdf

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Zivilklausel: Hochschullehrer beendet Arbeit für Hochschule Bremen

Der Diplom-Psychologe Ralf E. Streibl, Lehrbeauftragter im Bereich „Informatik und Gesellschaft“ hat am 18. Mai 2016 mit einem Offenen Brief an die Rektorin der Hochschule Bremen, Frau Prof. Dr. Karin Luckey, seine langjährige Arbeit für die Hochschule beendet.

Die Hochschule Bremen hat einen dualen Informatikstudiengang in Kooperation mit der Bundeswehr eingerichtet. Streibl kritisiert,

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Unterstützt die Universität zu Köln die „Academics for Peace“ in der Türkei?

In einer öffentlichen Sitzung am Mittwoch, den 13. Juli 2016 wird der Senat der Universität zu Köln darüber befinden, ob er sich mit den „Academics for Peace“ solidarisiert. Die „Academics for Peace“ sind eine Gruppe von Wissenschaftlern aus der Türkei, die im Januar 2016 öffentlich gegen die gewalttätigen Angriffe der türkischen Regierung auf Gruppen der eigenen Bürger und die Zerstörung von Wohnvierteln mit Kriegswaffen protestiert haben und nun selbst Repressalien ausgesetzt sind. Zu den betroffenen Wissenschaftlern gehört der deutsche Staatsbürger Dr. Sharo Garip, welcher 2012 an der Universität zu Köln

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Friedensfahne auf dem Alter Markt

Foto: Hubert Perschke

Am 8. 7. 2016 wurde auf dem Alter Markt am Kölner Rathaus die Friedensfahne der „Mayors for Peace“ gehisst. Damit wurde für die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen geworben und an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996 erinnert. Darin heißt es, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen generell mit den Regeln des humanitären Kriegsvölkerrechts unvereinbar sind.

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